Wildbret kaufen

Das Fleisch wildlebender Tiere ist ein großartiges Lebensmittel. Es ist mager, saftig und jede Wildart hat einen feinen, eigenen Geschmack. Wild lebt frei und selbstbestimmt, so wie die Tiere selbst es eben für »artgerecht« halten. In einer globalisierten Welt ist der Weg eines fertigen Produkts kaum nachzuvollziehen, aber mit ein bisschen Glück bekommt man Wildfleisch direkt von der Erlegerin oder dem Erleger aus erster Hand.

Ich selbst verkaufe kein Wild. Nicht weil ich zu wenig habe, und auch nicht, weil ich nicht teilen möchte, sondern einfach weil ich es nicht darf. Die Gesetzeslage erlaubt es mir lediglich ganze Tiere mit Haut und Haaren zu verkaufen. Würde ich das anbieten, was die meisten Menschen gerne hätten, wie Steaks, fertig geschnittenes Gulasch oder ausgelösten Rehrücken, müsste ich einen vom Veterinäramt abgenommenen Raum für die Verarbeitung habe. Den habe ich nicht. Mein Fleisch verarbeite ich wie jeder normale Mensch in der Küche, weil ich die Kosten für einen Schlachtraum im Leben nicht durch Wildverkauf wieder reinholen kann. Auch anderen Jägern, aber auch Schäfern und Landwirten geht es so – ich halte die Hygienevorschriften da für völlig übertrieben. Viele Menschen möchten kurze Wege und regionale Ernährung , doch die nötigen Investitionen um die gesetzlichen Auflagen können selbst handwerkliche Metzgereien oft nicht mehr stemmen…

Weil ich aber immer wieder Mails bekomme, wo man wohl am besten Wild bekäme, möchte ich wenigstens einige Möglichkeiten nennen. Am unkompliziertesten ist natürlich der persönliche Kontakt, falls man jemanden kennt der selbst auf die Jagd geht, und auch die Forstämter verkaufen in der Regel Wild.

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Die Seite wild-auf-wild.de wird von Deutschen Jagdverband betrieben. Neben Warenkunde, Küchentipps und Rezepten gibt es dort eine Postleitzahlsuche. Für fast jede Region sind Jägerinnen und Jäger registriert, die Wild anbieten.

 



wabDer Kauf von Wildbret ist Vertrauenssache. Unter dem Label waldbret vermarktet Simon Abeln ausschließlich Wild aus seinem eigenem Revier. Besonders Rehrücken und Rehkeule gehören zu den Favoriten der gaumenverwöhnten Kundschaft. Verschickt wird tiefgekühlt direkt nach Hause.

 

 

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»Saisonales aus Wald und Wiese«: Beim Wilden Heinrich gibt es Produkte aus regionaler Landwirtschaft und Jagd im Onlineshop mit Versand. Das Wild ist schon küchenfertig zerlegt und wird in speziellen Isolierboxen gekühlt verschickt.  Besonders spannend finde ich, dass dort manchmal sogar Muffelwild, also Wildschaf, angeboten wird!

 

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Portrait Fabian Grimm
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben. Ich verwerte ausschließlich Wild, egal ob Fleisch oder Fisch: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.

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