Peposo

AllgemeinSchmorfleisch

pepposo2Ich kann nicht mehr sagen, wo ich dieses Rezept gefunden habe. Ich hatte es nur kurz gelesen, aber nicht abgeschrieben, fotografiert oder ausgerissen, weil es so einfach ist, dass ich es mir merken konnte:
Fleisch wird angeröstet, mit Pfeffer bestreut, in Rotwein geschmort und mit Salz abgeschmeckt – dazu gibt es Weißbrot.
Das Gericht klingt so unspektakulär, dass ich mir kaum vorstellen konnte, dass es schmeckt. Tut es aber, besonders mit würzigem Wildschweinfleisch!

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pepposo500 g Gulasch aus der Wildschweinschulter
400 ml nicht zu trockener Rotwein
ein Esslöffel grob gemahlener Pfeffer
Salz

 

 

 

Das Fleisch würfeln und mit anhängendem Fett kurz anbräunen, mit dem Rotwein ablöschen und den Pfeffer darüberstreuen. Gelegentlich umrühren und mindestens zwei Stunden zugedeckt simmern lassen bis es schön zart ist.
Zum Ende der Garzeit hin kann das Peposo auch ohne Deckel köcheln, die Sauce kocht dann noch etwas ein. Die vierte und letzte Zutat ist das Salz zum Abschmecken.

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Grimms Wildkochbuch

Fünfzig Rezepte sind für mein ersten Kochbuch zusammengekommen, acht Tiere werden zubereitet – trotzdem ist es ein bisschen mehr als ein Kochbuch: Wenn ich ein Stück Fleisch aus dem Gefrierschrank nehme, erinnere ich mich genau daran, wo es herkommt. Bei jeder Art findet sich deshalb neben den Rezepten auch ein ausführlicher Text zu dem Jagderlebnis hinter dem Fleisch.

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: Rehsteaks,  Wildschweingulasch oder Burger aus  selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige manchmal auch die weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.

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