Sommersuppe

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Fond, Fonds, Brühe, Auskochen, Zucchini, Zucchinisuppe, Selbst versorgen, Selbstversorger, Wild, Wildbret, Wildfleisch, Reh, Rotwild, Schwarzwild, Rehwild, Wildschwein, Jagd, Jäger, Wildbret, Haut gout, Fabian GrimmAuch im Hochsommer koche ich aus den Knochen der Rehe Fond, in der Blattzeit kam da einiges zusammen. Einerseits einfach deshalb, weil ich sie nicht wegwerfen möchte: Ich habe das Reh erschossen, also verwerte ich es auch. Andererseits brauche ich ihn auch trotz Hitze, zum Beispiel für kalte Suppe aus dicken, gelben Zucchini.

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500 ml Rehfond
500 g Zucchini (in Scheiben)
zwei Zwiebeln (gewürfelt)
eine Zehe Knoblauch (gehackt)
eine Tomate (kurz überbrüht und gehäutet)
Cayennepfeffer und Salz
einige Blätter Pfefferminze
Zwiebeln, Knoblauch und Zucchini in einem Schluck Öl einige Minuten dünsten, die gehäutete dazugeben und mit dem Rehfond aufgießen. Eine Viertelstunde köcheln lassen und pürieren, abkühlen lassen und mit Salz, Cayennepfeffer und den Minzblättern abschmecken.
An kühleren Tagen schmeckt die Suppe auch heiß, dann rühre ich aber statt der Minze zum Schluss etwas Sahne unter.

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Grimms Wildkochbuch

Fünfzig Rezepte sind für mein ersten Kochbuch zusammengekommen, acht Tiere werden zubereitet – trotzdem ist es ein bisschen mehr als ein Kochbuch: Wenn ich ein Stück Fleisch aus dem Gefrierschrank nehme, erinnere ich mich genau daran, wo es herkommt. Bei jeder Art findet sich deshalb neben den Rezepten auch ein ausführlicher Text zu dem Jagderlebnis hinter dem Fleisch.

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: Rehsteaks,  Wildschweingulasch oder Burger aus  selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige manchmal auch die weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.

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