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Flammkuchen mit Filet vom Reh

BeilagenKurzbraten und GrillenRezepteSonstiges

Die Filets sind zwei kleine Muskeln. Sie setzen im Bauchraum auf der Innenseite der Wirbelsäule an und ziehen von dort zum Becken. Sprichwörtlich ist das »Filetstück« das beste, was man bekommen kann – beim Reh ist das für mich nicht unbedingt so. Ein einzelnes Rehfilet bringt stolze 70 Gramm auf die Waage und ist gut zwei Zentimeter dick. Es ist kaum möglich, es vernünftig, mit Kruste und einem rosigen Kern zu braten, weil es einfach zu klein ist.  Satt wird man sowieso nicht. Zwei Rehfilets hatte ich noch herumliegen, fein aufgeschnitten die sind jetzt auf zwei herbstlichen Flammkuchen mit Kürbis gelandet, weil diese französische Variante der Pizza so gut zum Federweißen passt…

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Für den Teig:
300 g Mehl
100 ml Wasser
ein Eigelb
drei EL Olivenöl
etwas Salz

Für den Belag:
zwei Rehfilets, in dünnen Scheiben
Hokkaidokürbis, in 2 mm dicken Scheibchen
zwei Schalotten in dünnen Ringen
ein Becher Crème fraîche

Aus allen Zutaten einen glatten Teig rühren, in zwei Kugeln teilen und eine halbe Stunde abgedeckt ruhen lassen. Dann zwei dünne Teigfladen ausrollen, mit Crème fraîche bestreichen, belegen und bei 220° 15 Minuten backen.
Zum Schluss mit etwas grob gemahlenem Pfeffer und frischem Thymian bestreuen und reichlich Federweißen dazu trinken.

 

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Grimms Wildkochbuch

Fünfzig Rezepte sind für mein ersten Kochbuch zusammengekommen, acht Tiere werden zubereitet – trotzdem ist es ein bisschen mehr als ein Kochbuch: Wenn ich ein Stück Fleisch aus dem Gefrierschrank nehme, erinnere ich mich genau daran, wo es herkommt. Bei jeder Art findet sich deshalb neben den Rezepten auch ein ausführlicher Text zu dem Jagderlebnis hinter dem Fleisch.

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: Rehsteaks,  Wildschweingulasch oder Burger aus  selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige manchmal auch die weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.

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