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Nieren to Tail

InnereienRezepte

»Nose-to-tail-eating« ist ein Trend, bei dem es darum geht, auch die weniger beliebten Teilstücke von Tieren zu essen: Innereien, Hirn, Hoden… Eben das ganze Tier, mit allem drum und dran. Ich finde es an sich eine gute Sache, sich bewusst zu machen, dass manche Lebensmittel mal Lebewesen – mit den entsprechenden Organen – waren. Trotzdem ist es wahrscheinlich ein kurzlebiger Trend, und oft sogar nur eine Art Mutprobe: »Ihhh, du hast echt Pansen im Mund…«
Für Jägerinnen und Jäger sollten die Nose-to-Tail-Rezepte in jedem Fall interessant sein: Herz, Leber, Zunge, Lunge, Milz und Nieren sind das »kleine Jägerrecht«. Diese Organe gehören traditionell demjenigen, der ein geschossenes Tier ausnimmt, als Lohn für diese Arbeit. Nicht immer wird von dem Recht heute noch Gebrauch gemacht. Oft hört man dann, die Zubereitung wäre ja sehr aufwändig, und würde sich nicht lohnen – das stimmt für dieses Rezept für gebratene Nieren nicht!

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zwei Rehnieren
zwei Knoblauchzehen
eine Schalotte

Die Nieren häuten, halbieren und das feste, helle Nierenbecken in der Mitte entfernen. Die Knoblauchzehen und die Schalotte ebenfalls halbieren und in reichlich Butter bei schwacher Hitze sanft anbraten. Nach einigen Minuten die Hitze erhöhen, die Nieren dazugeben und von beiden Seiten kurz, aber scharf anbraten.
Die Nieren auf ein Stück Brot oder einen Teller geben, mit dem Fett begießen, salzen, pfeffern und je nach Geschmack auch Knoblauch und Schalottenhäften mitessen.

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Grimms Wildkochbuch

Fünfzig Rezepte sind für mein ersten Kochbuch zusammengekommen, acht Tiere werden zubereitet – trotzdem ist es ein bisschen mehr als ein Kochbuch: Wenn ich ein Stück Fleisch aus dem Gefrierschrank nehme, erinnere ich mich genau daran, wo es herkommt. Bei jeder Art findet sich deshalb neben den Rezepten auch ein ausführlicher Text zu dem Jagderlebnis hinter dem Fleisch.

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: Rehsteaks,  Wildschweingulasch oder Burger aus  selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige manchmal auch die weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.

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