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Bitter Sweet Symphony – Rehgulasch mit Hopfen

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Jagen, angeln, sammeln – das Gefühl dabei ist (fast) das gleiche: Beute machen, sich etwas aneignen, es nach Hause bringen und zubereiten. Auch als ich noch keinen Jagdschein hatte, habe ich schon gerne Pilze gesammelt oder Beeren gepflückt. Für ein Gulasch habe ich zwei herbstliche Zutaten gesammelt und eine erlegt: Hopfendolden, Parasolpilze und natürlich Reh. Die Hopfendolde gibt dem Bier seinen bitteren Geschmack, dafür wird Hopfen vor allem in der Hallertau angebaut. Ich habe wilden Hopfen gesammelt, man findet ihn oft an Feldrändern oder Bächen. Auch das Gulasch bekommt durch die Dolden eine herbe Note, die super zu dem süßen Traubensaft passt.

 

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1 kg Reh, am besten durchwachsene Schulter
eine Handvoll Hopfendolden
die Hüte von drei Parasolpilzen (oder ein paar Champignons)
ein Glas Traubensaft
500 ml Fond
drei Zwiebeln, in Ringen
drei Zehen Knoblauch, gehackt
zwei Chilischoten, gehackt

Das Reh in etwas Butterschmalz scharf anbraten, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und mit Deckel einige Minuten dünsten. Mit Traubensaft und Fond ablöschen und eine Stunde bei kleiner Hitze abgedeckt schmoren lassen. Chilischoten, Pilze und Hopfen in die Pfanne geben und nocheinmal eine gute Stunde schmoren, bis die Dolden zerfallen. Zum Schluss noch mit Salz und eventuell einem Löffel Honig oder etwas Thymian abschmecken. Wer das Gulasch noch herber mag, verwendet statt Traubensaft einfach die gleiche Menge dunkles Bier.

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  • Ich bin durch Steph vom Kuriositätenladen auf deinen großartigen Blog aufmerksam geworden und wollte nur kurz ein dickes, fettes Kompliment da lassen, bevor ich mich den Rest des Nachmittags durch deine Posts lese. Ganz, ganz großes Kino.

    Viele Grüße
    Conny

Fabian Grimm von haut-gout.de zieht ein Reh aus dem Wald

Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben. Ich verwerte ausschließlich Wild, egal ob Fleisch oder Fisch: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.

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