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Dicke Wachtel!

Allgemein

Die Rehe sind fett. Sie haben Wintervorräte angelegt und sind bereit für die kalten Tage. Erlegt man jetzt ein Reh, stößt man schon beim Ausnehmen auf eine dicke, weiße Fettschicht. Wildschweinfett kann man auslassen, das Schmalz schmeckt hervorragend! Beim Reh und anderen Wiederkäuern geht das leider nicht, der Talg schmeckt widerlich – selbst kleinste Fetteckchen entfernt man besser vor der Zubereitung. Trotzdem kann man auch Rehfett sammeln und verwerten: Als Vogelfutter! In normalen Wintern brauchen Singvögel eigentlich kein Futter, aber es ist trotzdem nett, sie vor das Fenster zu locken und in Ruhe zu beobachten. Meine Rehfett-Ringe haben unsere Wachteln bekommen.

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Das Rehfett mit 1-2 Esslöffeln Wasser in einem Topf erwärmen, es schmilzt schnell. Samen, Kerne oder gehackte Nüsse in einem Glas mit dem flüssigen Rehfett übergießen, verrühren und erkalten lassen. Das Glas stürzen und das Fett in Ringe schneiden, ein Loch durchpieksen und an passender Stelle aufhängen.

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Drei Bücher zu den Themen Wild und Jagd habe ich mittlerweile veröffentlichen dürfen: eines darüber, warum ich zur Jagd gehe, ein zweites darüber, wie man ein Reh verarbeitet und als drittes ein Wildkochbuch. Diese  Bücher können auch direkt über mich bezogen werden – jeder Bestellung liegen zwei kostenlose Wildbret-Poster bei und auf Wunsch kritzle ich auch gerne auf die erste Seite

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: Rehsteaks,  Wildschweingulasch oder Burger aus  selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige manchmal auch die weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.