Akira vom Ulmenstein, kleiner Münsterländer Jagdhund in Ausbildung ist auf einem Feldweg abgelegt

Der Hund, die Ente und ein Süppchen

AllgemeinBeilagenKurzbraten und Grillen

Ein dampfender Teller Suppe, mit Wildfond vom Reh und Entenbrust von der StockenteSeit über einem Jahr lebt eine junge Hündin bei uns, aus der jetzt langsam aber sicher ein Jagdhund wird. Auf den Drückjagden hat Akira die ersten male wirklich gearbeitet, und sich nicht »nur« als Bereicherung im Alltag bewährt, sondern auch als Nutztier, das ein Jagdhund nunmal ist. Jetzt hat sie direkt zur Ernährung beigetragen: Hätte sie die Wildente nicht apportiert, hätte ich keine Suppe mit Entenbrust kochen können!

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Die ausgelösten Brüste einer Stockentezwei ausgelöste Entenbrüste
(kann man auch durch 300 g Rehrücken oder -keule ersetzen)
Sesam- oder Erdnussöl
eine Karotte, in Stifte geschnitten
zwei Zehen Knoblauch, gehackt
ein Esslöffel Ingwer, fein gehackt
ein Bund Frühlingszwiebeln, in Ringen
ein Liter Wildfond
ein Schluck Sojasauce
ein Schluck Sherry (trocken)
100g Chinakohl, in feine Steifen geschnitten

 

Die Entenbrüste in Streifen schneiden, in dem Öl scharf anbraten und beiseite stellen. Knoblauch, Karotten, Frühlingszwiebeln und Ingwer ebenfalls kurz braten, bis die Karotten weich werden. Mit Fond und Sherry ablöschen und aufkochen, Ente und Chinakohl dazugebe und mit Sojasauce und Salz abschmecken.

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Fabian Grimm von haut-gout.de zieht ein Reh aus dem Wald

Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben. Ich verwerte ausschließlich Wild, egal ob Fleisch oder Fisch: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.

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