Akira vom Ulmenstein, kleiner Münsterländer Jagdhund in Ausbildung ist auf einem Feldweg abgelegt

Wilde Stockente in der Suppe

AllgemeinBeilagenKurzbraten und Grillen

Ein dampfender Teller Suppe, mit Wildfond vom Reh und Entenbrust von der StockenteSeit über einem Jahr lebt eine junge Hündin bei uns, aus der jetzt langsam aber sicher ein Jagdhund wird. Auf den Drückjagden hat Akira die ersten male wirklich gearbeitet, und sich nicht »nur« als Bereicherung im Alltag bewährt, sondern auch als Nutztier, das ein Jagdhund nunmal ist. Jetzt hat sie direkt zur Ernährung beigetragen: Hätte sie die Wildente nicht apportiert, hätte ich keine Suppe mit Entenbrust kochen können!

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Die ausgelösten Brüste einer Stockentezwei ausgelöste Entenbrüste
(kann man auch durch 300 g Rehrücken oder -keule ersetzen)
Sesam- oder Erdnussöl
eine Karotte, in Stifte geschnitten
zwei Zehen Knoblauch, gehackt
ein Esslöffel Ingwer, fein gehackt
ein Bund Frühlingszwiebeln, in Ringen
ein Liter Wildfond
ein Schluck Sojasauce
ein Schluck Sherry (trocken)
100g Chinakohl, in feine Steifen geschnitten

 

Die Entenbrüste in Streifen schneiden, in dem Öl scharf anbraten und beiseite stellen. Knoblauch, Karotten, Frühlingszwiebeln und Ingwer ebenfalls kurz braten, bis die Karotten weich werden. Mit Fond und Sherry ablöschen und aufkochen, Ente und Chinakohl dazugebe und mit Sojasauce und Salz abschmecken.

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Drei Bücher zu den Themen Wild und Jagd habe ich mittlerweile veröffentlichen dürfen: eines darüber, warum ich zur Jagd gehe, ein zweites darüber, wie man ein Reh verarbeitet und als drittes ein Wildkochbuch. Diese  Bücher können auch direkt über mich bezogen werden – jeder Bestellung liegen zwei kostenlose Wildbret-Poster bei und auf Wunsch kritzle ich auch gerne auf die erste Seite

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: Rehsteaks,  Wildschweingulasch oder Burger aus  selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige manchmal auch die weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.