Kochen mit Herz (vom Reh)

AllgemeinInnereienKurzbraten und Grillen

Herz, Reh, Rehherz, Rehherz Rezept, Reherz essen, Aufbruch Reh, Aufbruch essen, Nose to Tail, Jagd, Jäger, haut-goutValentinstag.Es geht um Herzen, Liebe und Gefühle. Hunger ist ein Gefühl. Liebe geht durch den Magen. Ich habe deshalb mit besonders viel Herz gekocht. Um genau zu sein: mit acht Rehherzen. Das Herz ist von allen inneren Organen wohl das zugänglichste – es besteht aus »normalem« Muskelfleisch. Ich habe Herz vom Reh schon mariniert und kurzgebraten, roh als Tatar gegessen und jetzt als herrliches Ragout geschmort.

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acht Rehherzen
50 g Butter
drei rote Zwiebeln, in Ringen
ein EL Mehl
500 ml lieblichen Rotwein
250 ml Wildfond
einen halber Stern Anis
einige Himbeeren, frisch oder gefroren
50 ml Holunderblütensirup
Die Rehherzen von Fett und Sehnen befreien, in kleine Würfel schneiden und bei kleiner Hitze in der Butter braten. Die Zwiebelringe dazugeben und anschwitzen, mit dem Mehl bestäuben und mit dem Rotwein ablöschen. Den Wein einköcheln bis etwa die Hälfte verdampft ist, dann den Fond angießen, den Anis dazugeben und mit Deckel zwei Stunden schmoren lassen. Anis wieder entfernen, Himbeeren und Sirup unterrühren und mit Salz und wenig Pfeffer abschmecken.

Zu dem süßlichen Ragout passt ein scharfer Süßkartoffelbrei: 500 g Süßkartoffeln schälen, 20 Minuten in Salzwasser kochen, abgießen und mit der Gabel zerdrücken. Etwas Butter und einen Schluck Milch untermengen und mit nicht zu wenig Cheyennepfeffer abschmecken.

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Ich esse, also jage ich

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und den unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben

»Ich esse, also jage ich – wie ich vom Vegetarier zum Jäger wurde« ist im Ullstein Verlag.erschienen und für 16 € im Buchhandel erhältlich.

Über mich:

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Ich bereite hier ausschließlich Wild zu: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben – und zeigen.

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