Bärlauch-Spätzle

AllgemeinBeilagenWilde Pflanzen

Auf die Jagd gehe ich im frühen Frühjahr nicht. Fast alle Tiere habe Schonzeit und erholen sich vom Winter. Endlich gibt es wieder viel zu fressen: überall frische Knospen und Kräuter. Die Rehe sind wieder aktiver und beginnen ihre Reviere abzustecken. Manche Tiere bekommen schon ihre Jungen, beispielsweise die Hasen. Andere arbeiten noch fleißig daran, wie die Kröten im Stausee. Bärlauch ist ein guter Grund, sich auch ohne Jagd mal im Revier rumzutreiben, schließlich will der Hund auch bewegt werden – und Beute ist Beute, hauptsache das Essen kommt aus dem Wald.

 

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150 g Weizengrieß
150g Weizenmehl
zwei Eier
Salz
eine handvoll Bärlauch
4 EL Butter
eine Zwiebel
etwas Zucker

Aus Grieß, Mehl, Eiern und Salz einen zähflüssigen Teig rühren, den Bärlauch dazugeben, pürieren und etwa 30 Minuten ruhen lassen. Den Teig auf ein Schneidebrett geben und mit einem Messer dünne Streifen in einen Topf kochendes Salzwasser schaben. Ist der Teig dafür zu fest, hilft ein EL Wasser, ist er zu flüssig, ein EL Mehl. Nach kurzem kochen schwimmen die Spätzle an der Oberfläche, sie werden abgeschöpft, in kaltem Wasser abgeschreckt und in einem Sieb beiseite gestellt.
Die Zwiebel in feine Ringe schneiden und bei kleiner Hitze in Butter braten, bis Butter und Zwiebelringe braun, aber nicht schwarz sind. Mit etwas braunem Zucker karamellisieren. Die Spätzle dazugeben und erwärmen, eventuell  noch etwas Käse darüber reiben.

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Drei Bücher zu den Themen Wild und Jagd habe ich mittlerweile veröffentlichen dürfen: eines darüber, warum ich zur Jagd gehe, ein zweites darüber, wie man ein Reh verarbeitet und als drittes ein Wildkochbuch. Diese  Bücher können auch direkt über mich bezogen werden – jeder Bestellung liegen zwei kostenlose Wildbret-Poster bei und auf Wunsch kritzle ich auch gerne auf die erste Seite

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: Rehsteaks,  Wildschweingulasch oder Burger aus  selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige manchmal auch die weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.