Kurzwildbret kurz gebraten

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Ab dem ersten Mai darf wieder auf Rehböcke gejagt werden. Die jetzt trächtigen weiblichen Rehe haben aber erst im Herbst Jagdzeit, weil sie sich vorher um ihren Nachwuchs kümmern. Es ist also wichtig, genau zu unterscheiden. Das Gehörn der Böcke ist ein sekundäres Geschlechtsmerkmal und leicht zu erkennen – ideal um schnell und zuverlässig zu sehen, mit wem man es zu tun hat. Kulinarisch ist es allerdings wertlos, da es einfach aus Knochen besteht. Bei den primären Geschlechtsmerkmalen, Hoden und Penis (bzw. Kurzwildbret und Pinsel, wie Jäger sagen) ist das anders: Bühne frei für einen Wildkräutersalat mit Rehhoden!

 

 

zwei Rehhoden
zwei Hände Wildkräuter (Knoblauchsrauke, Sauerklee, Veilchen, Wiesenschaumkraut, Buchenkeimlinge…)
Salz
Zitronensaft

Die Hoden waschen, das Fett entfernen und die dünne oberste Haut abziehen. Für einige Minuten in kochendem Salzwasser pochieren, in etwa fünf Millimeter dicke Scheibchen schneiden, in Mehl wenden und kurz aber heftig anbraten. Mit den gewaschenen Wildkräutern anrichten, etwas Salz dazu und mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Den Gästen eventuell erst hinterher sagen, was sie gegessen haben.

 

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Ich esse also Jage ich, Buch, Fabian Grimm, Haut-gout.de, Vom Jäger zum Vegetarier, Cover

Ich esse, also jage ich

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und den unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben

»Ich esse, also jage ich – wie ich vom Vegetarier zum Jäger wurde« ist im Ullstein Verlag.erschienen und für 16 € im Buchhandel erhältlich.

Über mich:

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Ich bereite hier ausschließlich Wild zu: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben – und zeigen.

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