Reh mit Mädesüß-Blüten-Kruste

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Es ist Sommer, das Mädesüß blüht und die Bäche an denen es wächst duften verführerisch! Der Name der »Wiesenkönigin« kommt aber wohl nicht von süßen Mädchen, sondern rührt daher, dass mit den Blüten der Met aromatisiert wurde. Letztes Jahr habe ich schon Sirup aus den Blüten gekocht – das funktioniert nach dem gleichen Rezept wie Holunderblütensirup, schmeckt aber ganz anders (ausprobieren!). Dieses Jahr habe ich mit den Blüten der Pflanze aber tatsächlich ein Mädchen versüßt: ein Steak aus der Unterschale eines im Mai geschossenen Schmalrehs hat eine duftende Knusperkruste bekommen.

 

 

 

Gehackte Blüten, Butter, Salz und Saemmelbrösel – mehr braucht es nicht!eine Unterschale, ausgelöst und pariert
(Andere Teilstücke der Keule oder der Rücken schmecken auch)
zwei EL Butter
zwei EL Semmelbrösel
zwei EL Mädesüßblüten, gehackt
eine Prise Salz

 

Die Zubereitung ist denkbar einfach, der Geschmack trotzdem außergewöhnlich: Aus allen Zutaten außer dem Fleisch eine streichfähige Creme rühren und während dessen das Steak von beiden Seiten mit etwas Öl scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen, mit der Mädesüßmasse bestreichen und im auf 200°  vorgeheizten Ofen einige Minuten backen bis die Kruste goldbraun ist.

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Ich esse also Jage ich, Buch, Fabian Grimm, Haut-gout.de, Vom Jäger zum Vegetarier, Cover

Ich esse, also jage ich

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und den unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben

»Ich esse, also jage ich – wie ich vom Vegetarier zum Jäger wurde« ist im Ullstein Verlag.erschienen und für 16 € im Buchhandel erhältlich.

Über mich:

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Ich bereite hier ausschließlich Wild zu: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben – und zeigen.

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