»Schonzeit« für den Hund

Allgemein

[Dieser Beitrag ist eine Kooperation mit Grimm Waldhunde]
Zur Jagd gehört auch ein Jagdhund, klare Sache. Dieser Jagdhund gehört dann allerdings auch zum Alltag jenseits der Jagd – Akira sollte ursprünglich mal die meiste Zeit im Hundezwinger verbringen, jetzt liegt sie stattdessen unter meinem Tisch, wenn ich z.b. Texte für haut-gout.de schreibe.
Die schönste Zeit für die meisten Hunde ist wohl der Herbst: Nicht nur, dass es endlich nicht mehr so schrecklich heiß ist, es gibt auch zwei-bis drei mal ordentlich Bewegung und Abenteuer auf den Drückjagden oder am Ententeich! Die am wenigsten schöne Zeit ist eindeutig die Schonzeit im Frühjahr: es wird überhaupt nicht gejagt,  und wenn es dann mal raus geht, fast immer nur an der Leine, den frisch gesetzten Junghasen, den Bodenbrütern und den Rehkitzen zu Liebe…

Akira ist ein kleinenr Münsterländer, ein Vollgebrauchshund

 

Um diese schweren Monate einigermaßen erträglich zu machen, trainieren wir viel und bereiten uns auf das nächste Jagdjahr vor, unser Schwerpunkt liegt dabei im Augenblick auf der Arbeit mit dem Fährtenschuh. Außerdem hat Akira ein Hundebett von Grimm Waldhunde bekommen: Das Modell »Schonzeit« hat ein Visco-Innenkissen und passt sich durch Körperwärme und Gewicht dem Körper des Hundes an, der Druck wird so gleichmäßig verteilt. Außerdem ist der Bezug waschbar. Das erleichtert es, das Bett auch dann sauber zu halten, wenn man sich (wie Akira) dafür entscheidet, die Schonzeit zu nutzen, um läufig zu werden. Blödsinnige Befehle wie »Auf den Hundeplatz! Und bleiben!« werden so zumindest ein bisschen leichter – »Such voran« klingt trotzdem besser!

Jagd ohne Hund ist Schund

 

 

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Fabian Grimm von haut-gout.de zieht ein Reh aus dem Wald
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben. Ich verwerte ausschließlich Wild, egal ob Fleisch oder Fisch: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.

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