Titelbild für ein Rezept für Rehrücken in Kirschmarinade

Reh und Kirschen

AllgemeinKurzbraten und GrillenWilde Pflanzen

Rehrücken, Reh, Rezept, Kirsche, Kirschsauce, Marinade

 

Ich kombiniere Rehfleisch gerne mit einem süßen, fruchtigen Geschmack. In klassischen Rezepten wird zum Reh oft Preiselbeergelee gereicht, und diese Grundidee funktioniert auch mit anderen Früchten hervorragend: Brom- und Himbeeren, Holundersirup und Holunderbüten, Obst…
Vor einigen Tagen fiel mir als Teilnehmer des »Outfluence Content Camps« im Bayerischen Wald die Aufgabe zu, den Rücken des einzigen Rehs, das wir dort erbeuten konnten angemessen zu würdigen. Einige reife Kirschen am Wegrand (ehrlich von der Besitzerin erbettelt, nicht geklaut) wiesen mir dabei den Weg.

 

Der ausgebeinte Rehrücken in der Kirschmarinade

 

gut ein kg Rücken vom Reh (pariert und ohne Knochen)
eine Gemüsezwiebel in Ringen
100 ml neutrales Öl
Eine Chilischote
1 kg Kirschen
etwas Portwein
Salz, Pfeffer, Rosmarin

Die Kirschen entsteinen, halbieren, ein wenig andrücken und mit Zwiebelringen, Öl und Chilischote vermischen. Den von Fett und Sehnen befreiten Rehrücken dazugeben und alles für einige Stunden ziehen lassen, damit das Fleisch einen Hauch des fruchtigen Geschmacks annimmt. Das Fleisch aus der Marinade nehmen, sie mit etwas Portwein (Alternativ : lieblicher Rotwein) einkochen und mit Salz Pfeffer und Rosmarin abschmecken. Das Fleisch auf dem Grill kurz und scharf angrillen und am Rand des Rosts ziehen lassen, bis es innen noch ein wenig rosa ist und mit der Sauce anrichten.

Ein Bild von reinem Rezept für gebratenen Rehrücken, mariniert mit Kirschen

Previous
Eigenes Wild und eigene Pilze
Next
Gefüllte Kohlrabi mit wildem Schwein

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: zarte Rehsteaks, kerniges Wildschweingulasch oder Burger mit selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige  manchmal auch die vielleicht weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.

„Ich esse, also jage ich“

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und über die unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben:

Ich esse also Jage ich, Buch, Fabian Grimm, Haut-gout.de, Vom Jäger zum Vegetarier, Cover
LinkedIn