Roter Geschmack?

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Wundschön klar und rot ist der Sirup aus den Beeren des roten Houlnders

 

Zwei Flaschen voll durchscheinender, hellrot-magentafarbener, dicker Flüssigkeit. Öffnet man sie, knackt der Deckel laut und es duftet angenehm fruchtig: ich habe Sirup aus den Beeren des roten Holunders gekocht. Er schmeckt gut, weniger herb als der Sirup aus dem häufigeren schwarzen Holunder. Was ich damit machen werde, weiß ich noch nicht – aber ich bin mir sicher, dass sich eine gute Verwendung findet. Sirup und Öl sind großartig, um einen bestimmten Geschmack einzufangen. Mit Holunderblütensirup habe ich schon Reh mariniert, mit Fichtennadelsirup Wildschweinrippen glasiert… Fürs Erste ging es mir einfach darum, die reifen Beeren zu verwerten und ihren Geschmack zu konservieren, bevor sie in wenigen Tagen verderben. Jetzt habe ich alle Zeit der Welt.

 

Der rote Holunder ist roh giftig, ich habe trotzdem ein Rezept gefunden

 

 

500g rote Holunderbeeren
800 ml Wasser
1,2 kg Zucker

Die Beeren waschen und mit dem Wasser aufkochen bis sie weich werden. Absieben und die rote Flüssigkeit auffangen, die Beeren nicht ausdrücken. Den Zucker einrühren, noch einmal aufkochen, kochend in saubere Flaschen mit Ploppverschluss abfüllen und sofort verschließen. Zucker und Unterdruck konservieren den Sirup lange Zeit.

 

Aus den beeren des roten Holunders habe ich Sirup gekocht

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Ich esse also Jage ich, Buch, Fabian Grimm, Haut-gout.de, Vom Jäger zum Vegetarier, Cover

Ich esse, also jage ich

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und den unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben

»Ich esse, also jage ich – wie ich vom Vegetarier zum Jäger wurde« ist im Ullstein Verlag.erschienen und für 16 € im Buchhandel erhältlich.

Über mich:

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Ich bereite hier ausschließlich Wild zu: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben – und zeigen.

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