Ein ganzes Reh

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Weihnachten rückt langsam näher und damit auch die Zeit, in der auch die Menschen Wild essen, die das sonst eher selten tun. Heiligabend muss ein Rehrücken auf dem Festtagstisch landen, zumindest werde ich von Bekannten, Verwandten und immer öfter auch per Mail beinahe ausschließlich nach diesem Teilstück gefragt.

Ich selbst verkaufe kein Wild, weiß aber, wo man welches bekommt: Schlage ich den Leuten dann allerdings vor, sie könnten sich doch einfach ein ganzes Reh beim Forstamt kaufen, ernte ich ungläubiges Staunen: ein  g a n z e s Reh? Wer soll das denn bitte alles essen, wie soll man das verarbeiten und wo wird das viele Fleisch gelagert, bis es so weit ist? Unmöglich, völlig unmöglich! Dann gibt es halt Kartoffelsalat und Bockwurst.

Verstehen kann ich dieses Problem nicht so richtig: Ein Reh ist ein wirklich kleines Tier. Selbst ein starker, ausgewachsener Bock ergibt nicht mehr als acht oder neun Kilo Fleisch und ein Kitz oft sogar nur drei oder vier – das passt ohne weiteres in das Gefrierfach eines ganz normalen Kühlschranks und ist innerhalb weniger Wochen wieder aufgebraucht. Was man aus so einem ganzen Reh am besten macht, habe ich hier schon mal aufgeschrieben. Und für diejenigen, die nicht wissen, wie man ein so ein kleines Reh dann küchenfertig zerlegt, habe ich demnächst noch richig gute Neuigkeiten…

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Fabian Grimm von haut-gout.de zieht ein Reh aus dem Wald
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben. Ich verwerte ausschließlich Wild, egal ob Fleisch oder Fisch: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.

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