Schnelles Reh: mit Lauchzwiebel und Zitrone

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Ein Teller mit Nudeln und Rehschinken

Zu meinem letzten „schnellen Reh“ wurde die Frage gestellt, wie es sein kann, dass ich auf der einen Seite von „schnell, schnell“ und Hektik erzähle, und auf der anderen trotzdem die Zeit finde, ein ordentlich ausgeleuchtetes Foto vom angerichteten Teller zu knipsen.
Tatsächlich habe ich schon vor längerem aufgehört, die aufgebauten Lampen immer wieder wegzuräumen, sobald das Bild im Kasten ist. Eine feste Fotoecke mit verschiedenen Leuchten, Reflektoren und Spiegelchen gehört durch die Arbeit an haut-gout.de mittlerweile einfach dazu – für einen oder zwei Teller muss sie immerhin nicht besonders groß sein. Ein wirklich perfektes Bild benötigt trotzdem eine ganze Weile, aber für ein passables Ergebnis reichen mittlerweile schon ein paar Sekunden.

Spaghetti/Tagliatelle
ein Bund Frühlingszwiebeln
Rehschinken
Eine unbehandelte Zitrone
Olivenöl, Ceyennepfeffer

Die Nudeln bissfest kochen. Währenddessen die Frühlingszwiebeln putzen und in einer trockenen Pfanne kurz, aber scharf rösten – sie dürfen Farbe nehmen und sie sollen weich werden. Ein wenig Rehschinken aus dem Winter in Streifen zupfen und die Schale von einer Zitrone reiben.
Die Nudeln abgießen, nicht zu trocken schütteln und mit Frühlingszwiebeln und Rehschinken mischen, Zitronenschale darüberstreuen und etwas Olivenöl dazugeben.
Die Frühlingszwiebeln schmecken etwas süßlich, der Schinken salzig und die Schale säuerlich – felhlt nur etwas Schärfe: Ceyennepfeffer oder in feine Ringe geschnittene Chili dazugeben.

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Grimms Wildkochbuch

Fünfzig Rezepte sind für mein ersten Kochbuch zusammengekommen, acht Tiere werden zubereitet – trotzdem ist es ein bisschen mehr als ein Kochbuch: Wenn ich ein Stück Fleisch aus dem Gefrierschrank nehme, erinnere ich mich genau daran, wo es herkommt. Bei jeder Art findet sich deshalb neben den Rezepten auch ein ausführlicher Text zu dem Jagderlebnis hinter dem Fleisch.

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: Rehsteaks,  Wildschweingulasch oder Burger aus  selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige manchmal auch die weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.

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