Schnelles Reh: mit Frühlingszwiebel und Zitronenschale

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Zu meinem letzten „schnellen Reh“ wurde die Frage gestellt, wie es sein kann, dass ich auf der einen Seite von „schnell, schnell“ und Hektik erzähle und auf der anderen trotzdem die Zeit finde, ein ordentlich ausgeleuchtetes Foto vom angerichteten Teller zu knipsen.
Tatsächlich habe ich schon vor längerem aufgehört, die aufgebauten Lampen immer wieder wegzuräumen, sobald das Bild im Kasten ist. Eine feste Fotoecke mit verschiedenen Leuchten, Reflektoren und Spiegelchen gehört durch die Arbeit an haut-gout.de mittlerweile einfach dazu – für einen oder zwei Teller muss sie immerhin nicht besonders groß sein. Ein wirklich perfektes Bild benötigt trotzdem eine ganze Weile, aber für ein passables Ergebnis reichen mittlerweile schon ein paar Sekunden.

 

Ein Teller mit Nudeln und Rehschinken

 

Spaghetti/Tagliatelle
ein Bund Frühlingszwiebeln
Rehschinken
Eine unbehandelte Zitrone
Olivenöl, Ceyennepfeffer

Die Nudeln bissfest kochen. Währenddessen die Frühlingszwiebeln putzen und in einer trockenen Pfanne kurz, aber scharf rösten – sie dürfen Farbe nehmen und sie sollen weich werden. Ein wenig
Rehschinken aus dem Winter in Streifen zupfen und die Schale von einer Zitrone reiben.
Die Nudeln abgießen, nicht zu trocken schütteln und mit Frühlingszwiebeln und Rehschinken mischen, Zitronenschale darüberstreuen und etwas Olivenöl dazugeben.
Die Frühlingszwiebeln schmecken etwas süßlich, der Schinken salzig und die Schale säuerlich – felhlt nur etwas Schärfe: Ceyennepfeffer oder in feine Ringe geschnittene Chili dazugeben.

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Fabian Grimm von haut-gout.de zieht ein Reh aus dem Wald

Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben. Ich verwerte ausschließlich Wild, egal ob Fleisch oder Fisch: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.

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