Pasta (fast) ohne Reh

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Reh, Radicchio, Rezept, Fond, Pasta, Nudeln, One-Pot-Pasta, Wildrezept

Dieses Rezept hatte ich mal für die Reihe „schnelles Reh“ vorgesehen. Es ist nämlich schnell zubereitet, mit schneiden, Vorbereitung und allem drum und dran dauert es gerade mal 20 Minuten, bis die Pasta auf dem Tisch steht. Außerdem benötigt man nur einen einzigen Topf und gut schmecken tut es auch (ich poste ja lange nicht alles, was ich ausprobiere…).

Klingt an sich perfekt, der einzige Fehler: irgendwie fehlt das schnelle Reh beinahe vollständg. Saisonaler Radicchio und Walnüsse, noch aus der reichlichen Ernte des letzten Herbstes, stehen heute klar im Vordergrund. Kein Steak aus dem Rücken, kein Hack aus der Schulter, nicht einmal ein wenig Rehschinken ist dabei. Und doch: ganz ohne Reh geht es nicht! Der Beitrag zum neutralen Wildfond steht nicht umsonst unter der Überschrift Küchengold“...
Ich freue mich, das Rezept jetzt im Rahmen von „Saisonal schmeckt‘s besser“ zu zeigen, die Rezepte der anderen Bloggerinnen und Blogger sind wie immer ganz unten zu finden.

eine rote Zwiebel in Ringen
1-2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
Olivenöl
eine Hand voll Walnusskerne
ein Kopf Radicchio
300 ml neutraler Rehfond
250 Gramm Nudeln
Salz, Pfeffer
Parmesan
Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl in einer tiefen Pfanne sanft dünsten. Wenn die Zwiebel begintn glasig zu werden, die Walnüsse dazugeben und einige Minuten mitdünsten. Währenddessen den Radicchio putzen und in feine Streifen schneiden, ebenfalls in die Pfanne geben und den Fond angießen. Aufkochen lassen und die Nudeln dazugeben. Abgedeckt köcheln lassen bis die Nudeln bissfest sind, sie sollten den Fond beinahe vollständig aufnehmen. Mit Salz, Pfeffer und geriebenem Parmesan abschmecken.

Und das sind die Rezepte der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

Jankes*Soulfood Pizzabrot vom Grill mit verschiedenen Sommergemüse-Toppings

thecookingknitterLauwarmer Tomaten-Nudelsalat

Möhreneck Bunte Pfanne

Kleiner Kuriositätenladen Rote- Bete-Waffeln mit Hummus aus dicken Bohnen und Karotten-Fenchel-Salat

Obers trifft Sahne Bruschetta mit Bohnencreme und Tomaten

Lebkuchennest Gurkengazpacho mit Gurkenpickles und scharfen Senfkörnern

Münchner Küche Erdbeer-Fenchel-Salat mit Burrata

Brotwein Brokkoli Quiche mit Mandelblättchen und Mürbeteig

Madam Rote Rübe Pak Choi-Gemüsepfanne mit Brokkoli, grünen Bohnen und Mie-Nudeln

Küchenlatein Briam – Tourlou – griechisches Schmorgericht aus dem Slowcooker

Ye Olde Kitchen Lauwarmer Nudelsalat mit Mascarpone, Zucchini und Kräutern

moey’s kitchen Sommer-Frittata mit Zucchini, Tomaten und Feta

Kochen mit Diana Kurkuma Blumenkohl

feines gemuese Blumenkohl-Käse-Muffins

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Wild ist Luxus.

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: zarte Rehsteaks, kerniges Wildschweingulasch oder Burger mit selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige  manchmal auch die vielleicht weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.

„Ich esse, also jage ich“

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und über die unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben:

Ich esse also Jage ich, Buch, Fabian Grimm, Haut-gout.de, Vom Jäger zum Vegetarier, Cover
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