Es war nicht alles schlecht…

Allgemein

In den letzten Monaten habe ich für die Zeitschrift »unsere Jagd« verschiedene Wildrezepte gekocht und fotografiert. Im Vordergrund sollte dabei stehen, dass die Rezepte auch und besonders in den weniger gebrauchten Bundesländern beliebt sind: Senf- und Würzfleisch, Soljanka und Kochklopse, Piroggen und gekochtes Eisbein, und das alles mit Wildfleisch – für mich als gebürtigen Wessi mit langjähriger Ost-Erfahrung eine spannende Aufgabe.

Ich habe viel ausprobiert, noch mehr gelernt und eine Menge Spaß gehabt. Als »DDR-Rezepte« würde ich die Beiträge allerdings nicht unbedingt bezeichnen wollen, und das nicht nur amTag der Deutschen Einheit. Zubereitungsmethoden und Geschmack haben sich ohnehin nie an Grenzen gehalten, Einflüsse und Entwicklungen lassen sich kaum trennen: ein Kochklops ist nicht allzuweit entfernt von einem Pfälzer Lewwerkned’l, französisches »ragout fin« und Würzfleisch lassen sich auf den ersten Blick kaum unterscheiden, und auf die Idee, dass man gewürztes Hack in Teigtaschen füllen kann, sind glaube ich wirklich alle Kulturen früher oder später gekommen: Börek, Pirogge, Baozi, Empenada, Maultasche, Samosa, Ravioli… Spätestens in der Küche wächst dann tatsächlich zusammen, was zusammen gehört, oder so.

Previous
Grimms Wildkochbuch
Next
Des Jägers Ehrenschild?

Bücher kaufen

Drei Bücher zu den Themen Wild und Jagd habe ich mittlerweile veröffentlichen dürfen: eines darüber, warum ich zur Jagd gehe, ein zweites darüber, wie man ein Reh verarbeitet und als drittes ein Wildkochbuch. Diese  Bücher können auch direkt über mich bezogen werden – jeder Bestellung liegen zwei kostenlose Wildbret-Poster bei und auf Wunsch kritzle ich auch gerne auf die erste Seite

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: Rehsteaks,  Wildschweingulasch oder Burger aus  selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige manchmal auch die weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.