Kategorie: Allgemein

Alltagsprobleme

AllgemeinKurzbraten und Grillen

Das Fleisch wildlebender Tiere gilt oft als etwas für ganz besondere Anlässe, als vornehme Delikatesse. Ich verwerte aber schon seit einiger Zeit ausschließlich Wild, egal ob Fleisch oder gelegentlich Fisch. Die meisten klassischen Wildrezepte sind allerdings Sonntagsbraten, sehr lecker, aber nur geeignet für Tage, an denen nicht viel anderes auf dem Plan steht als kochen. Solche Tage sind bei mir leider entschieden zu selten für eine einigermaßen ausgewogene Ernährung, ich will Wild im Alltag! Wildbret ist Fleisch höchster Qualität und (Vorsicht: Floskel) „es ist schön zu wissen, was man isst“. Das ist kein Angriff auf die professionellen Lebensmittelproduzenten, die Bauern. Ich bin mir bewusst, dass in der Landwirtschaft unter enormem Preisdruck hervorragende Arbeit geleistet wird und dass es nicht genug Wild für alle gibt. Ich kaufe selbstverständlich vieles und kann auch gar nicht alles selbst erzeugen. Ich merke aber, dass es mir schwer fällt, angesichts der gegenwärtigen Flut von Labels, Zertifikaten und anheimelnd-altertümlichen, naturbraunen Papierverpackungen mit »nachhaltigem« Inhalt, zu durchschauen, was ich da gerade kaufe. Und ich bin froh, wenn ich mich, gerade beim umstrittenen Fleisch, damit nicht beschäftigen muss, sondern einfach jeden Tag vornehme Delikatessen essen kann – zum Beispiel dünn aufgeschnittenes Rehsteak auf der Stulle im Zug.

 

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Milz vom Wildschwein

AllgemeinInnereien

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Eine Wildschweinmilz
geräucherter Wildschweinschinken
500 ml Brühe oder Fond
Rosmarin
Salz
Pfeffer

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Zuerst wird die Milz gewaschen, trocken getupft und das Gewebe auf der Rückseite mit dem Messer entfernt. Dann wird das Organ großzügig mit Schinkenspeck belegt und mit frischem Rosmarin, Salz und Pfeffer gewürzt. Vorsichtig aufgerollt und mit Zahnstochern fixiert, wird die Milz in einem hitzebeständigen Gefäß vollständig mit Brühe bedeckt, und so für 90 Minuten bei 150° im Backofen gegart. Die Milz schmeckt ähnlich wie Leber, ein säuerlicher Begleiter deshalb passt auch hier gut, z.B. saure Gurken und Silberzwiebeln, oder ein Salat aus Roter Beete mit Balsamicodressing.

 

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Merken

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Rehsteak mit Bärlauchbutter

AllgemeinBeilagenKurzbraten und Grillen

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Bärlauchblätter fein hacken und mit etwas Salz, Zitrone und Olivenöl in Butter einmassieren. Zur ersten Bärlauchbutter des Jahres gab es Steaks aus dem Rehrücken.

 

 

 

 

 

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Muffins vom Schwarzwild

AllgemeinWildhack

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500g Hackfleisch
400g Grünkohl
vier Eier
zwei Zehen Knoblauch
eine Zwiebel
getrocknete Chilis
Butterschmalz/Ghee

 

 

 

 

Den Knoblauch und die Zwiebel fein hacken und in Butterschmalz dünsten. Wenn sie glasig sind, das Hackfleisch dazugeben und anbraten bis es krümelig zerfällt. Die Masse abkühlen lassen (damit die Eier nicht gerinnen) und mit dem Grünkohl, den Eiern und den Chilikrümeln vermischen. Salzen, in Förmchen füllen und bei 170° für 30-40 Minuten backen.

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Vor dem Backen noch mit Haselnuss- oder Mandelsplittern bestreut, sehen sie fast wie Schokoladenmuffins aus.

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Den Veganesen das Essen wegessen

AllgemeinInnereien

Tofu ist was für die Veganesen! In Deutschland wird Tofu fast immer verwendet um Fleisch zu ersetzen. In Asien, wo der Sojaquark herkommt, ist das nicht so. In Taiwan habe ich Tofu nicht als Fleischersatz kennen gelernt, sondern einfach als eine unter vielen möglichen Zutaten in einer leckeren Brühe, in diesem Fall natürlich vom Reh.

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Selbst versorgen, Selbstversorger, Wild, Wildbret, Wildfleisch, Reh, Rotwild, Schwarzwild, Rehwild, Wildschwein, Jagd, Jäger, Wildbret, Haut gout, Rehsuppe, Rehbrühe, Fond, Brühe, Fabian Grimmein Liter Rehfond

ein Schluck Sojasauce

ein Schluck Sherry (trocken)

Sesam- oder Erdnussöl (oder neutrales Öl)

200g geräuchertes Tofu, gewürfelt

zwei Karotten, in Stifte geschnitten

zwei Zehen Knoblauch, gehackt

ein Esslöffel Ingwer, gehackt

ein Bund Frühlingszwiebeln, in Ringen

100g Chinakohl, in feine Steifen geschnitten

 

Zuerst das gewürfelte Tofu in dem Öl scharf anbraten, bis es braun und knusprig ist. Dann Knoblauch, Karotten und Ingwer mit braten, bis die Karotten weich werden. Mit Sojasauce und Sherry ablöschen, den (eventuell mit etwas Wasser verdünnten) Fond angießen und Frühlingszwiebeln und Chinakohl für zwei Minuten mitkochen.

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Notfalls kann sicherlich auch Geschnetzeltes als Tofuersatz verwendet werden…

 

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Ich esse, also jage ich

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und den unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben

»Ich esse, also jage ich – wie ich vom Vegetarier zum Jäger wurde« ist im Ullstein Verlag.erschienen und für 16 € im Buchhandel erhältlich.

Über mich:

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Ich bereite hier ausschließlich Wild zu: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben – und zeigen.

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