Kategorie: Beilagen

Spargelsalat zur Nuss vom Reh

AllgemeinBeilagenKurzbraten und Grillen

Ja, er wächst, wird an jeder Ecke verkauft und schmeckt großartig. Die klassische helle Sauce passt aber für mich nicht zum Rehsteak, und Spargel ohne Reh ist natürlich auch nichts. Der Spargel landet deshalb roh im Salat, er schmeckt dann etwas herb und ist ein toller Partner für ein einfaches Rehsteak vom Grill, pur, nur mit Salz und Pfeffer. Seit dem ersten Mai haben die Rehböcke ja wieder Jagdzeit, die erste Beute will verwertet werden!

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acht Stangen Spargel
zwei Möhren
Zwei Frühlingszwiebeln
eine Hand voll Cashews
Zitronensaft
Salz und Pfeffer

 

Die Cashews in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Möhren und den Spargel schälen, dann den Spargel in dünne Scheiben, die Möhren in Streifen und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Alles vermischen, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und das Rehsteak auf den Grill werfen während der Salat etwas durchzieht.

 

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Bärlauch-Brot

AllgemeinBeilagenWilde Pflanzen

Vor einigen Wochen hatte ich schon »eine (letzte?)Runde Bärlauch« angekündigt. Das war voreilig, denn jetzt es gibt es noch einen wirklich allerletzten Post.
Das Rehsteak verkommt dabei zur Beilage, Hauptdarsteller sind Bärlauch-Schafskäse-Creme und vor allem Bärlauchbrot, zusammen schmecken die (rein theoretisch) sogar ganz ohne Reh.

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Bärlauchbrot

700 g Weizenmehl
ein Hand voll fein gehackter Bärlauch
ein Schluck Essig
2 EL Butter
2 TL Salz
eine Prise Pfeffer
ein Würfel Hefe
etwas Zucker
500 ml Wasser

Hefe, Zucker im Wasser auflösen, dann mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und einen Teig daraus kneten. Abdecken, und etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Den aufgegangenen Teig noch mal aufkneten, einen Laib formen und für 50 bis 60 Minuten bei 200 Grad backen. Für eine schönere Kruste die ersten 20 Minuten eine Schüssel mit Wasser mit in den Ofen geben.

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Bärlauchcreme

200 g Schafskäse
eine Handvoll Bärlauch
Olivenöl
Pfeffer

In einem Satz: Schafskäse und Bärlauch mit dem Mixer pürieren, Olivenöl zugeben bis eine schöne Konsistenz erreicht ist und mit Pfeffer abschmecken.

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Bärlauch konservieren

BeilagenDownloadsWilde Pflanzen

Grün, grün, grün, ist alles was ich – esse: noch eine (letzte?)Runde Bärlauch: Das Kraut muss jetzt auf dem Höhepunkt der Saison konserviert werden, in einigen Tagen wird es blühen und dann nicht mehr schmecken. Neben Bärlauchburger, Bärlauchbrot und Schafskäse-Bärlauch-Creme habe ich verschiedene Methoden ausprobiert, um den Bärlauchgeschmack einzufangen und ihn für das restliche Jahr haltbar zu machen. Meine Etiketten für die Gläser gibt es in zwei Versionen hier zum Download, ich klebe sie entweder mit Sprühkleber oder etwas Tapetenkleister auf die Gläser:

Bärlauchetiketten Grün
Bärlauchetiketten Weiß

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Ein Kraut, vier tolle Möglichkeiten

Bärlauchsalz

500 g Salz
250 g Bärlauch

Den Bärlauch grob hacken, mit dem Salz vermischen und mit dem Mixer pürieren. Es entsteht (wie zu erwarten) eine körnige grüne Masse. Diese Masse wird dünn auf Teller oder Backbleche gestrichen und trocknet dann für etwa zwei Tage. Anschließen noch kurz zu einem feinen, intensiven Gewürzsalz zerstoßen.

Bärlauchpaste

500 g Bärlauch
50 g Salz
50 ml Olivenöl

Den Bärlauch grob hacken und mit Salz und Öl kurz pürieren, dann in ein Glas füllen und mit einer Schicht Olivenöl bedecken, damit keine Luft an die Blätter kommt. Die Paste ist ideal um den Bärlauch einzufrieren, aber auch im Kühlschrank oder Keller kann sie einige Monate aufbewahrt werden. Bärlauchpaste ist die Grundlage für Bärlauchbutter, mit etwas Parmesan und einigen Nüssen oder Pinienkernen wird daraus schnell ein Pesto. Mit einem Löffel Bärlauchpaste können natürlich auch viele andere Gerichte abgeschmeckt werden.

Bärlauchpesto

500 g Bärlauch
50 g Salz
50 ml Olivenöl
50 g geriebener Parmesankäse
50 g Gehackte Pinienkerne oder Haselnüsse

Den Bärlauch grob hacken und mit den üblichen Zutaten kurz pürieren. Das Bärlauchpesto ist vor allem wegen des enthaltenen Parmesans nicht so lange haltbar wie die Paste, es sollte immer mit einer Schicht Olivenöl bedeckt sein und innerhalb einiger Wochen verbraucht werden.

Bärlauchchimichurri

250 g Bärlauch (fein gehackt)
250 g Petersilie (fein gehackt)
eine fein gehackte Zwiebel
eine fein gehackte Chilischote
50 ml Olivenöl und ein EL Essig
getrockneter Thymian, Oregano und Lorbeer

Alle Zutaten vermischen und für einige Tage durchziehen lassen, dann als Sauce oder Marinade für Fleisch verwenden. Chimichurri ist eine Lateinamerikanische Sauce, ähnlich dem italienischen Pesto. Es werden allerdings keine Pinienkerne und kein Käse verwendet, dafür Zwiebeln und Essig dazugegeben.

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Rehsteak mit Bärlauchbutter

AllgemeinBeilagenKurzbraten und Grillen

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Bärlauchblätter fein hacken und mit etwas Salz, Zitrone und Olivenöl in Butter einmassieren. Zur ersten Bärlauchbutter des Jahres gab es Steaks aus dem Rehrücken.

 

 

 

 

 

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Reh-Fond

AllgemeinBeilagenInnereienSchmorfleisch

Abfall gibt es für mich bei Rehen grundsätzlich nicht, nur Suppenknochen! Es gehört für mich dazu, bei jedem Tier, das ich zerlege, auch die Knochen zu verwerten und Fond zu kochen. In vielen Rezepten kommen dabei die typischen Wildgewürze, wie Wacholder, Piment und Lorbeer zum Einsatz, dazu Rotwein und Sherry… Manchmal wird sogar Salz verwendet, dabei ist das ein eindeutiger Fehler und keine Geschmacksfrage: Salz im Wasser hemmt genau die osmotischen Abläufe, die dafür sorgen, dass der Geschmack aus Fleisch und Knochen in das Wasser übergeht. Man stellt sich also selbst ein Bein.
Ich habe mich darüber mal mit einem befreundeten Koch unterhalten, er hat mir geraten einen Fond so wenig wie möglich zu würzen. Seine Begründung dafür war, dass beim Kochen ja noch nicht klar ist, wo der Fond am Ende eingesetzt wird: Soll er ein leichtes Salatdressing verfeinern wäre Rotwein fehl am Platz, und in einer asiatischen Suppe passt Piment nicht. Seitdem koche auch ich den Fond als reinen »Wildsaft«, manchmal mit etwas Gemüse, aber ohne jegliche Gewürze und ohne Wein und setze ihn flexibel ein. Der Geschmack ist präzise und eindeutig: Reh! Möchte ich dann doch einmal Sherry, Weinbrand, Wacholder und Piment im fertigen Gericht haben, füge ich das eben bei der Zubereitung hinzu.

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Knochen, Sehnen und Zerwirkabschnitte
eventuell:
2-3 Zwiebeln
eine Stange Lauch
eine Knolle Sellerie (wenn das Grün dabei ist, immer rein damit!)
eventuell Gemüsereste
etwas neutrales Öl

 

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Der Geschmack steckt in den Knochen, da muss er raus: Alle Knochen hacken und  in einer Bratenform im Backofen rösten, sie sollen braun, beinahe schwarz werden. Durchgegartes Fleisch trübt den Fond weniger stark.

Gegebenenfalls das Gemüse mit Öl im Topf anbraten, die angerösteten Knochen dazugeben. Mit kaltem Wasser aufgießen bis alles einigermaßen bedeckt ist und aufkochen lassen. Aufgestiegenen Schaum abschöpfen und bei kleiner Hitze acht oder mehr Stunden simmern lassen. Ich mache das über Nacht. Absieben, eventuell noch weiter reduzieren und erkalten lassen, dann lässt sich das Fett abnehmen.

 

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Den entfetteten Fond leicht anwärmen und durch ein Küchentuch gießen. Das Tuch setzt sich dabei zu und muss deshalb bewegt werden. Der Fond lässt sich jetzt einkochen oder in Eiswürfelbeuteln oder -formen einfrieren, um ihn wie Brühwürfel als Geschmacksbombe verwenden zu können: in Bolognese, Salaten, Saucen…

 

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Ich esse, also jage ich

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und den unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben

»Ich esse, also jage ich – wie ich vom Vegetarier zum Jäger wurde« ist im Ullstein Verlag.erschienen und für 16 € im Buchhandel erhältlich.

Über mich:

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Ich bereite hier ausschließlich Wild zu: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben – und zeigen.

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