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Zehn schnelle Rezepte für Reh

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Schnelles Reh

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Hier auf meinem Blog sammle ich Wildrezepte, für die Tiere, die ich erlege: Vor allem Reh- und Schwarzwild, hin und wieder Dam- oder Rotwild und gelegentlich auch mal eine Ente oder einen Hasen. Die Tiere verarbeite ich selbst vom Lebewesen zum Lebensmittel, und wenn ich meine Beute dann zubereite, gebe ich mir reichlich Mühe – es kann dabei schon mal passieren, dass ich relativ lange in der Küche stehe.
Bei den hier gesammelten Rezepten ist das anders. Sie sind immer mit der Uhr im Hinterkopf entstanden und auf das wesentliche reduziert. Manchmal muss es einfach schnell gehen: Während der Arbeit an meinem Buch »Ich esse, also jage ic hatte ich leider nur selten Gelegenheit, aufwändig zu kochen. Sogar auf die Jagd gehen konnte ich nur relativ selten, zum Glück…klicken zum Weiterlesen

Jeder Schuss ein Treffer?

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»Wie kannst du ein Tier töten?!« Die Frage zielt auf die emotionale Seite der Jagd ab, da lässt sich lange diskutieren – wer Fleisch essen will muss töten, diese Verantwortung übernehme ich lieber selbst. Es gibt aber auch eine technische Antwort: Ich erschieße das Tier mit einem Gewehr. Nur wenn der Schuss an der richtigen Stelle sitzt, stirbt es sofort. Das ist nicht selbstverständlich und braucht Übung. Die Schonzeit im Frühjahr wird deshalb genutzt, um die eigene Leistung und den Zustand der Waffe auf dem Schießstand zu überprüfen. Ich habe meine Zielscheiben überarbeitet, wer sie verwenden möchte, kann sie sich einfach selbst ausdrucken:
Schießscheibe mit Zentimeter-Einteilung
Schießscheibe mit MoA-Einteilung

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Wer will nochmal…

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…wer hat noch nicht? Eigentlich geht es auf dieser Seite ja darum, Wildbret  zuzubereiten. Wer Wild essen will, muss aber erstmal welches erlegen und dafür muss man treffen. Die »jagdarme Zeit« zwischen Ende Januar und Anfang Mai ist perfekt für häufigeres Übungsschießen und um die Treffpunktlage zu kontrollieren. Als jagender Grafiker habe ich mir natürlich eigene Schießscheiben gestaltet. Falls jemand sie auch mal ausprobieren möchte, gibt es sie hier zum Download:

Schießscheibe mit cm-Einteilung
Schießscheibe mit MoA-Einteilung

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Bärlauch konservieren

BeilagenDownloadsWilde Pflanzen

Grün, grün, grün, ist alles was ich – esse: noch eine (letzte?)Runde Bärlauch: Das Kraut muss jetzt auf dem Höhepunkt der Saison konserviert werden, in einigen Tagen wird es blühen und dann nicht mehr schmecken. Neben Bärlauchburger, Bärlauchbrot und Schafskäse-Bärlauch-Creme habe ich verschiedene Methoden ausprobiert, um den Bärlauchgeschmack einzufangen und ihn für das restliche Jahr haltbar zu machen. Meine Etiketten für die Gläser gibt es in zwei Versionen hier zum Download, ich klebe sie entweder mit Sprühkleber oder etwas Tapetenkleister auf die Gläser:

Bärlauchetiketten Grün
Bärlauchetiketten Weiß

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Ein Kraut, vier tolle Möglichkeiten

Bärlauchsalz

500 g Salz
250 g Bärlauch

Den Bärlauch grob hacken, mit dem Salz vermischen und mit dem Mixer pürieren. Es entsteht (wie zu erwarten) eine körnige grüne Masse. Diese Masse wird dünn auf Teller oder Backbleche gestrichen und trocknet dann für etwa zwei Tage. Anschließen noch kurz zu einem feinen, intensiven Gewürzsalz zerstoßen.

Bärlauchpaste

500 g Bärlauch
50 g Salz
50 ml Olivenöl

Den Bärlauch grob hacken und mit Salz und Öl kurz pürieren, dann in ein Glas füllen und mit einer Schicht Olivenöl bedecken, damit keine Luft an die Blätter kommt. Die Paste ist ideal um den Bärlauch einzufrieren, aber auch im Kühlschrank oder Keller kann sie einige Monate aufbewahrt werden. Bärlauchpaste ist die Grundlage für Bärlauchbutter, mit etwas Parmesan und einigen Nüssen oder Pinienkernen wird daraus schnell ein Pesto. Mit einem Löffel Bärlauchpaste können natürlich auch viele andere Gerichte abgeschmeckt werden.

Bärlauchpesto

500 g Bärlauch
50 g Salz
50 ml Olivenöl
50 g geriebener Parmesankäse
50 g Gehackte Pinienkerne oder Haselnüsse

Den Bärlauch grob hacken und mit den üblichen Zutaten kurz pürieren. Das Bärlauchpesto ist vor allem wegen des enthaltenen Parmesans nicht so lange haltbar wie die Paste, es sollte immer mit einer Schicht Olivenöl bedeckt sein und innerhalb einiger Wochen verbraucht werden.

Bärlauchchimichurri

250 g Bärlauch (fein gehackt)
250 g Petersilie (fein gehackt)
eine fein gehackte Zwiebel
eine fein gehackte Chilischote
50 ml Olivenöl und ein EL Essig
getrockneter Thymian, Oregano und Lorbeer

Alle Zutaten vermischen und für einige Tage durchziehen lassen, dann als Sauce oder Marinade für Fleisch verwenden. Chimichurri ist eine Lateinamerikanische Sauce, ähnlich dem italienischen Pesto. Es werden allerdings keine Pinienkerne und kein Käse verwendet, dafür Zwiebeln und Essig dazugegeben.

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Ich esse also Jage ich, Buch, Fabian Grimm, Haut-gout.de, Vom Jäger zum Vegetarier, Cover

Ich esse, also jage ich

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und den unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben

»Ich esse, also jage ich – wie ich vom Vegetarier zum Jäger wurde« ist im Ullstein Verlag.erschienen und für 16 € im Buchhandel erhältlich.

Über mich:

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Ich bereite hier ausschließlich Wild zu: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben – und zeigen.

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