Weizen bis zum Horizont – Artenvielfalt in der Kulturlandschaft?

400.000.000.000 Euro

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Wichtiger als jedes Wildrezept: Wie die Kulturlandschaft aussieht, in der wir leben (und jagen), wird ganz wesentlich durch die „Gemeinsame Agrarpolitik/GAP“ der Europäischen Union bestimmt. Das Thema klingt furchtbar trocken, aber die Auswirkungen auf Tier- und Pflanzenwelt sind kaum zu unterschätzen. Wer sich für Natur- und Umweltschutz interessiert oder sich auf andere Art mit Landschaft beschäftigt, …klicken zum Weiterlesen

Pfifferlinge auf der Pizza Funghi

Pizza und Pfifferlinge

PilzeRezepteSonstiges

In der letzten Nacht hat es ordentlich geregnet, in der davor gab es ebenfalls ein bisschen Niederschlag. Auch für übermorgen ist reichlich Regen angesagt, und trotzdem ist es warm. Ein Anlass für große (Vor-)Freude, zumindest wenn man gerne Pilze sammelt. Die Bedingungen sollten ideal sein, und zumindest wenn nicht schon die nächste Hitzewelle wartet, lohnt es sich bald den Korb mit auf die Hunderunde zu nehmen.
Bisher habe ich dieses Jahr noch nicht viel gefunden, aber für diese Pfifferlings-Pizza hatte es vor einigen Wochen immerhin schon gereicht.

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Reh-Ravioli

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Schwere Klöße, tiefbraune Rotweinsauce, ein ordentliches Stück Braten auf dem Teller, dazu Rotkraut und vielleicht auch ein kleinen Salat, für die Vitamine und für das Gewissen… Die erste Assoziation bei Wildgericht ist eben immer noch der klassische Schmorbraten, und entsprechend wenig Lust auf Reh und Wildschwein haben viele Menschen dann an diesen heißen Sommertagen.

Aber: Wild schmeckt auch jenseits von Kroketten, halbierten Birnen mit Preiselbeeren und Speckmantel. Meiner Meinung nach schmeckt es sogar besonders gut, weil die Tiere langsam und ohne Kraftfutter aufwachsen dürfen und viele Bewegung haben. Das ist nicht nur gut für die Tiere, sondern auch für die Fleischqualität: nicht zu fett, tiefrot und mit charakteristischem Eigengeschmack, der kaum weitere Aromen benötigt, um auf dem Teller zu glänzen. An warmen Sommerabenden landet Wild bei mir häufig auf dem Grill genau wie bei anderen Leuten „normales“ Fleisch und ohne viel Schickschnack.

Ganz ohne Schickschnack geht es heute nicht. Es ist Zeit für …klicken zum Weiterlesen

Ich esse Beeren und habe keine Angst vor dem Fuchsbandwurm

Warum ich keine Angst vor dem Fuchs-Bandwurm habe

TextWilde Pflanzen

Wenn etwas im Wald wächst, stecke ich es in meinem Mund. Ausnahmen mache ich für erwiesenermaßen giftige Pflanzen, Früchte und Pilze und Dinge, bei denen ich schon weiß, dass sie mir nicht schmecken. Vieles ist aber nicht nur ungiftig, sondern schmeckt auch hervorragend, Blaubeeren zum Beispiel, die esse ich dieses Jahr kiloweise. Wenn ich dann schmatzend und mit blau-roten Händen zwischen den Büschen hocke, höre ich hin und wieder Stimmen, die fragen, ob ich denn nicht befürchten würde, mich über die Früchte mit dem Fuchsbandwurm …klicken zum Weiterlesen

Hurra, hurra, ein Fleisch-Skandal

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Wildschwein und Mastschwein im Vergleich

Besonders selten sind irgendwelche Skandale, Skandälchen, Vorfälle und Enthüllungen rund um die Fleischindustrie in den letzten Jahren nicht gewesen. Mal stehen die (Ab-)Lebensbedingungen der Tiere im Vordergrund, mal werden Stoffe im Fleisch nachgewiesen, die dort nichts zu suchen haben, mal landet sogar die falsche Tierart in der „Lasagne cavallo“, und jetzt geht es eben mal wieder um die Menschen, die in diesem Bereich arbeiten. Neu ist das alles nicht mehr, und …klicken zum Weiterlesen

Grimms Wildkochbuch

Fünfzig Rezepte sind für mein ersten Kochbuch zusammengekommen, acht Tiere werden zubereitet – trotzdem ist es ein bisschen mehr als ein Kochbuch: Wenn ich ein Stück Fleisch aus dem Gefrierschrank nehme, erinnere ich mich genau daran, wo es herkommt. Bei jeder Art findet sich deshalb neben den Rezepten auch ein ausführlicher Text zu dem Jagderlebnis hinter dem Fleisch.

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: Rehsteaks,  Wildschweingulasch oder Burger aus  selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige manchmal auch die weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.

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