Rehwild – vom Lebewesen zum Lebensmittel

Ein Reh selbst verarbeiten?

Ein Tier zu zerteilen ist eine der ältesten Aufgaben des Menschen. Heute wird dieser Arbeitsablauf in der Regel zwischen Landwirtschaft, Schlachthof und Metzgerei aufgeteilt und zumindest in den Industrienationen für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung kaum nachvollziehbar. Fleisch liegt als in Plastik eingeschweißtes Produkt im Kühlregal. Kontakt zu Nutztieren und ihren Besitzern ist alles andere als selbstverständlich.
Ich bin überzeugt, dass es sich lohnt das zu ändern. Ein ganzes Tier mit den eigenen Händen zu verarbeiten, ihm das Fell abzuziehen, es zu zerlegen und schließlich zuzubereiten, ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem Leben, dem Tod und der eigenen Ernährung.

Wie zerteilt man ein Reh?

Rehwild – vom Lebewesen zum Lebensmittel. Anleitung um ein Reh zu verarbeiten

Ich erinnere mich gut an meine ersten Versuche ein Reh zu zerteilen. Trotz vieler Ratschläge und einiger Videos war mir bei dieser Arbeit oft unklar, wo ich wann am besten schneide. Ehrlich gesagt war ich damals ziemlich überfordert. Das möchte ich anderen gerne ersparen: In meinem ersten Buch „Rehwild – vom Lebewesen zum Lebensmittel“ wird jeder einzelne Arbeitsschritt auf einer ganzen Seite detailliert gezeigt und genau erklärt.

Ein Buch für die Praxis

Bilder und Schrift sind so groß, dass das Buch während der Arbeit aufgeschlagen neben dem Reh liegen kann und ein kurzer Blick reicht, um jeden Schritt nachzuvollziehen. Schnitt für Schnitt zeige ich auf 176 Seiten die Verarbeitung vom ganzen Reh bis zum verpackten Steak. Dazu kommen Tipps zur Fleischreifung und für welche Zubereitungsmethoden die einzelnen Teilstücke sich am besten eignen.

Bestellen

Zu beziehen ist das Buch über den Buchhandel – und sollte ein Laden es mal nicht vorrätig haben, kann es in jedem Fall bis zum nächsten Tag angefordert werden. Für online-Bestellungen bitte einfach auf das Bild unten klicken – wird über diesen „affiliate-Link“ bestellt, bekomme ich nämlich eine großzügige Provision von ca. einem Euro. Für den Besteller ändert sich dabei nichts, aber mir hilft es, die Kosten für diese Seite zu decken…
Und wer jetzt noch mehr zum Buch lesen möchte, klickt bitte hier entlang zum Interview mit Wild-auf-Wild.de

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: zarte Rehsteaks, kerniges Wildschweingulasch oder Burger mit selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige  manchmal auch die vielleicht weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.

„Ich esse, also jage ich“

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und über die unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben:

Ich esse also Jage ich, Buch, Fabian Grimm, Haut-gout.de, Vom Jäger zum Vegetarier, Cover
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