Rehwild – vom Lebewesen zum Lebensmittel

Wie zerteilt man ein Reh?

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Ich erinnere mich gut an meine ersten Versuche ein Reh zu zerteilen – trotz vieler Ratschläge und einiger Videos war mir zu Beginn meiner Zeit als Jäger an vielen Stellen unklar, wo ich wann am besten schneide. Ehrlich gesagt war ich damals ziemlich überfordert. Das möchte ich anderen gerne ersparen: Jeder einzelne Arbeitsschritt auf dem Weg vom Lebewesen zum Lebensmittel wird mit einem Foto auf einer ganzen Seite detailliert gezeigt.

Ein Buch für die Praxis

Bild und Schrift sind so groß, dass das Buch während der Arbeit einfach neben dem Reh liegen kann und trotzdem ein kurzer Blick reicht, um jeden Schritt nachzuvollziehen. Dieses Buch ist die komplette Anleitung, um aus einem ganzen, aufgebrochenen Reh ein Lebensmittel zu machen. Schnitt für Schnitt zeige ich auf 176 Seiten die Verarbeitung, vom ganzen Reh bis zum verpackten Steak. Dazu kommen Tipps, für welche Zubereitungsmethoden die einzelnen Teilstücke sich am besten eignen.

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Zu beziehen ist das Buch über den Buchhandel, über die Webseite des Verlags oder direkt über mich, per Mail an kontakt@haut-gout.de. Nur bei mir gibt es eines dieser Poster (42 cm x 60 cm) zu jedem Buch.

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Ein Reh selbst verarbeiten?

Ein Tier zu zerteilen ist eine der ältesten Aufgaben des Menschen. Heute ist dieser Arbeitsablauf zwischen Landwirtschaft, Schlachthof und Metzgerei aufgeteilt und zumindest in den Industrienationen für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung kaum nachvollziehbar: Das Leben und Ableben von Schlachttieren soll stattdessen mit Zertifikaten und Siegeln transparent gemacht werden. Vertrauen ist gut, aber Selbermachen ist noch besser! Ausgenommen, gehäutet und ohne Knochen bleiben vom Reh etwa sechs Kilo Fleisch von höchster Qualität. Egal, ob man es selbst erlegt hat oder ein Reh mit Haut und Haaren kauft: So ein ganzes Tier mit den eigenen Händen zu verarbeiten, ihm das Fell abzuziehen, es zu zerlegen und zu verzehren, ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem Leben, dem Tod und der eigenen Ernährung.

Und wer jetzt noch mehr zum Buch lesen möchte, bitte hier entlang zum Interview mit Wild-auf-Wild.de

Zum Verlag: »Rehwild – vom Lebewesen zum Lebensmittel« von Fabian Grimm/haut-gout.de, 176 Seiten, Hardcover, erschienen beim Verlag J. Neumann-Neudamm, 19,95 €, ISBN: 978-3-7888-1947-7

Österreicher können bei das Buch auch bei Jagdzubehoer.at bestellen und sich den Versand aus Deutschland sparen.

 

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Ich esse, also jage ich

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und den unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben

»Ich esse, also jage ich – wie ich vom Vegetarier zum Jäger wurde« ist im Ullstein Verlag.erschienen und für 16 € im Buchhandel erhältlich.

Über mich:

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Ich bereite hier ausschließlich Wild zu: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben – und zeigen.

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