Vom Lebewesen zum Lebensmittel

Als Jäger verarbeite ich Lebewesen zu Lebensmitteln. Auf dem Teller liegt kein anonymes Produkt, sondern meine Jagdbeute: Selbst erlegt, selbst zerteilt und selbst zubereitet. Ich möchte Fleisch auf meinem Teller haben, bei dem ich selbst die Verantwortung dafür trage, wie es dort hin gekommen ist. Auf dieser Seite sammle ich Wild-Rezepte, Tricks rund um die Themen Wildfleisch, Wildrezepte und Wildverarbeitung und Gedanken zu Jagd, Landnutzung und Ernährung.

Über 200 kostenlose Wildrezepte für Wildschwein, Reh, Hirsch und Damwild. Geordnet sind die Zubereitungsvorschläge nach den Teilstücken wie Rücken, Blatt, Keule und Träger, nicht nach Wildarten.
Muss Wildfleisch eingelegt werden? Wie schmeckt Reh? Kann man Wildschwein Grillen? Solche Fragen sollen die Wildfleisch-FAQ beantworten.
Meinungen un Texte zu Jagd, Jägern und Jagdkritik
Fbabian Grimmhat die Bücher "Rehwild -- vom Lebewesen zum Lebensmittel", "Ich esse, also jage ich" und "Grimms Wildkochbuch" geschrieben.
Clips und Videos über Jagd und Rezepte für Reh, Wildschwein & co
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Fabian Grimm: Blogger, Autor und Fachjournalist für Jagd und Wildfleisch

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Rezepte des Monats

Ich esse, also jage ich

Jäger zu sein ist ein Lebensgefühl und mehr als ein Hobby. Für mich bedeutet es, mir meine Lebensmittel selbst zu er- und verarbeiten. Ich erlege, nehme aus, zerteile und schneide erlebe den ganzen Weg vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Ich versuche, mich intensiv mit Lebensraum und Lebensrhythmus der Wildtiere zu beschäftigen. Ich lerne ständig dazu, beobachte und versuche, mich in das Wild hineinzufühlen. Ich verbringe viel Zeit im Revier und halte die Augen und Ohren offen. Das prägt meinen Blick auf unseren Umgang mit der Kulturlandschaft, außerdem wandern fast wie von selbst Wildkräuter, Früchte, Pilze und Beeren in die Küche. Das prägt wiederum meine Art zu kochen: Regional, saisonal und artgerecht sind beliebig gewordene Schlagworte. Ich mächte diese Begriffe hier auf dem Blog und in meinem Kochbuch mit Leben füllen.
»Verantwortung für die eigene Ernährung übernehmen« funktioniert für mich am besten, wenn ich mir die Hände selbst schmutzig mache und mich nicht nur auf Siegel und Zertifikate verlasse. Gerade bei Fleisch ist es mir wichtig wirklich zu verstehen, wo es herkommt – immerhin habe ich mich lange vegetarisch ernährt. Das Thema ist so komplex, dass es an dieser Stelle den Rahmen spregen würde, alle Gedanken auszuführen, die ich mir auf dem Weg zum Jagdschein gemacht habe – ich habe sie deshalb in ein Buch gepackt und „Ich esse, also jage ich“ geschrieben.