Der Mai und die Kühltruhe

Allgemein

 

Der Mai ist für die Rehe ein aufregender Monat: Die Böcke teilen die Reviere für den Sommer unter sich auf, die Ricken bekommen Nachwuchs und die Jungtiere aus dem letzten Frühjahr trennen sich von ihren Müttern und werden selbstständig. Das bringt Bewegung in den Wald und macht es leichter, mal ein Reh zu sehen – und zu erlegen, wenn es denn ein Bock ist. Wenn die Rehe aktiv sind, sollten es also auch die Jägerinnen und Jäger sein. Ich habe versucht, möglichst viel Zeit »draußen« zu verbringen und die langen Tage zu nutzen,  jetzt ist der Gefrierschrank wieder ordentlich gefüllt. Den Juni werde ich statt im Wald vor allem am Grill verbringen.

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Ein Reh im Heu
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Rohes Reh mit frischer Fichte
Portrait Fabian Grimm
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben. Ich verwerte ausschließlich Wild, egal ob Fleisch oder Fisch: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.

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