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Schneller: Rauke, Couscous, Reh

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In letzter Zeit war viel los, und der Blog hat darunter ein bisschen gelitten – meine Ernährung zum Glück nicht: Auch wenn eine halbe Stunde oder sogar nur 15 Minuten zum Kochen bleiben, gibt es Wild und Wildkräuter. Ein Foto zu machen lässt sich auch fast immer einrichten, das dauert selten länger als eine sechzigstel Sekunde.
In dieser Reihe möchte ich kurz und knapp zeigen, was bei mir auf den Tisch kommt, wenn es mal wieder hektisch wird.

 

Couscoussalat mit Reh und Knoblauchsrauke

 

Für 2 Personen

200 ml neutraler Rehfond
2 EL Olivenöl
250 g Couscous
Unterschale vom Rehbock
1-2 Tomaten
100 g Feta
eine Hand voll Blätter von der Knoblauchsrauke
einige Blätter Salbei
Ceyennepfeffer, Kreuzkümmel
1 EL Olivenöl

Rehfond aufkochen, salzen und 2 El Olivenöl dazugeben, dann über das Couscous gießen, abdecken und ziehen lassen.
Das Fleisch von beiden Seiten scharf anbraten und bei 100 °C im Backofen ebenfalls ziehen lassen.
Tomate und Feta würfeln, Knoblauchsrauke und Salbeiblätter grob zerreißen.
Couscous mit Salz, Ceyennepfeffer und Kreuzkümmel abschmecken, Tomate, Feta, Rauke und Salbei untermischen, mit dem Fleisch anrichten und mit gutem Olivenöl beträufeln.

Lügen haben lange, dünne Beine

AllgemeinText

Ab dem ersten Mai dürfen wieder Rehe gejagt werden, Böcke und einjährige Weibchen. Pünktlich zum Sonnenaufgang schleiche ich gegen halb zehn leise zum Hochsitz und richte mich leise ein. Nur Sekunden später dröhnt plötzlich direkt hinter mir ein leises Blätterrascheln durch den verregneten Wald. „Jetzt bloß keine plötzliche Bewegung“, denke ich so leise ich kann, während ich mich blitzschnell herumwerfe und das Gewehr förmlich an die Schulter reiße, dann…

 

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Bärlauch, Reh, ein Ei

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Ich betreibe Haut-Goût.de nebenher. Ist eine Weile viel anderes zu tun, muss die Seite zurückstehen, habe ich mehr Zeit, schreibe ich dann wieder mehr neue Beiträge. Gerade steht die Endphase eines spannenden Projekts an, das mit dem blog auch am Rande zu tun hat und zu dem ich in einigen Wochen hoffentlich mehr verraten kann – neue Beiträge sind da gerade eher selten, leider. An sich sind solche mageren Wochen für mich ab und an auch völlig in Ordnung. Für solche Zeiten gibt es ja immer noch die prall gefüllte Rezeptesammlung und die Downloads, da muss wirklich niemand hungern, aber als ich gemerkt habe, dass ich dieses Jahr noch an keiner einzigen Runde »Saisonal schmeckt’s besser« teilgenommen habe, hat mich das doch ein bisschen erschreckt. Um so mehr freut es mich, dass ich dieses mal wieder dabei sein kann, die Rezepte der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen wie gewohnt ganz unten.

 

Ein Rezept für kurz gebratenen Rehrücken mit Bärlauch-Mayonnaise

 

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Fabian Grimm von haut-gout.de zieht ein Reh aus dem Wald

Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben. Ich verwerte ausschließlich Wild, egal ob Fleisch oder Fisch: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.

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