Kategorie: Allgemein

Reh-Ravioli

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Schwere Klöße, tiefbraune Rotweinsauce, ein ordentliches Stück Braten auf dem Teller, dazu Rotkraut und vielleicht auch ein kleinen Salat, für die Vitamine und für das Gewissen… Die erste Assoziation bei Wildgericht ist eben immer noch der klassische Schmorbraten, und entsprechend wenig Lust auf Reh und Wildschwein haben viele Menschen dann an diesen heißen Sommertagen.

Aber: Wild schmeckt auch jenseits von Kroketten, halbierten Birnen mit Preiselbeeren und Speckmantel. Meiner Meinung nach schmeckt es sogar besonders gut, weil die Tiere langsam und ohne Kraftfutter aufwachsen dürfen und viele Bewegung haben. Das ist nicht nur gut für die Tiere, sondern auch für die Fleischqualität: nicht zu fett, tiefrot und mit …klicken zum Weiterlesen

Hurra, hurra, ein Fleisch-Skandal

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Wildschwein und Mastschwein im Vergleich

Besonders selten sind irgendwelche Skandale, Skandälchen, Vorfälle und Enthüllungen rund um die Fleischindustrie in den letzten Jahren nicht gewesen. Mal stehen die (Ab-)Lebensbedingungen der Tiere im Vordergrund, mal werden Stoffe im Fleisch nachgewiesen, die dort nichts zu suchen haben, mal landet sogar die falsche Tierart in der „Lasagne cavallo“, und jetzt geht es eben mal wieder um die Menschen, die in diesem Bereich arbeiten. Neu ist das alles nicht mehr, und …klicken zum Weiterlesen

Frühlings-Ravioli

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Der letzte Donnerstag im April, Zeit für „Saisonal schmeckt’s besser“. Dieses Jahr sprießt, blüht und wächst alles enorm früh, frisches saisonales Gemüse zu besorgen sollte kein Problem sein. Sollte: Wie so oft in den letzten Wochen war vor ein paar Tagen, als ich die Bilder für diesen Beitrag machen wollte einiges anders. Mit jungem Spinat und Reh-Hack wollte ich Ravioli füllen, dazu sollte es dunkel geröstete, beinahe verbrannte Frühlingszwiebeln geben…

An dieser Stelle ist ein kurzer Ausflug hinter die Kulissen eines Foodblogs nötig: Natürlich poste ich nicht alles was ich esse, und auch nicht alles was ich koche. Ein Rezept für einen Beitrag bereite ich meistens zwei oder drei Mal zu, experimentiere und verfeinere und schreibe alles auf, sobald ich zufrieden bin. Eher nebenbei laufen ständig kleine, wenig zielgerichtete Versuche, von denen es leider lange nicht alle in richtige Rezepte schaffen– aktuell widme ich mich da den Sprossen und Trieben des wilden Hopfens, mal sehen was daraus wird.

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Die Augen mitessen 2

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Wildkräuterbutter, hässlich aber wunderbar

Butter aus dem Kühlschrank nehmen damit sie warm und weich wird, ein kurzer Spaziergang mit offenen Augen und einem kleinem Körbchen, danach ein bisschen schneiden und Kräuterschnipsel und Butter zusammenmatschen – Wildkräuterbutter ist unkompliziert, lecker und immer ein guter Grund das Haus zu verlassen. Damit passt sie doch schon perfekt in die Coronazeit.

Meistens versuche ich verschiedene Geschmacksrichtungen in der Wildkräuterbutter zu vereinen, ähnlich wie bei einem Chutney: duftig-süßer Waldmeister als Kontrast zu Sauerklee, der, wie der Name schon sagt, sauer schmeckt, dazu Bärlauch oder junge Knoblauchsrauke, die so würzig ist, dass der Geschmack schon beinahe ins Scharfe geht… Noch ein bisschen Salz und vielleicht auch etwas weißer Pfeffer, oder scharfes Wiesenschaumkraut, so lange es noch blüht. Das Fett dient als Geschmacksträger und -verstärker und arbeitet den Geschmack der Pflanzen heraus, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen.

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Wilde Kräuter, noch wildere Blüten

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Frühling ist Wildkräuterzeit: Die ersten Spitzen von Knoblauchsrauke, Waldmeister, Löwenzahn schießen gerade aus der Erde. Angesichts eines Haufens frischer Kräuter, egal ob Wild oder nicht, ist es häufig die erste und einfachste Idee, sie zu hacken oder zu pürieren. Käse, Salz und Nüsse oder Pinienkerne dazu: Wildkräuterpesto! An sich eine gute Idee – aber wozu eigentlich die Arbeit?

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Ich esse also Jage ich, Buch, Fabian Grimm, Haut-gout.de, Vom Jäger zum Vegetarier, Cover

Ich esse, also jage ich

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und den unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben

»Ich esse, also jage ich – wie ich vom Vegetarier zum Jäger wurde« ist im Ullstein Verlag.erschienen und für 16 € im Buchhandel erhältlich.

Über mich:

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Ich bereite hier ausschließlich Wild zu: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben – und zeigen.

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