Ein Reh hat nach Bucheckern gesucht und ein Loch in den Schnee geschlagen

Der weiße Leithund

Allgemein

Eine Rehfährte im SchneeNach etwa fünf Wochen schmilzt der Schnee wieder. Die Schneedecke ist schmutzig und löchrig,  die Gräben sind voll Schmelzwasser. Im vergangenen Monat habe das getan, was Jäger bei Schnee so machen: abgefährtet. Ich habe viel über das Revier gelernt: Welches Tier steckt wo? Wo sind die Wege der Rehe, wo wühlen die Wildschweine und wo ist der Fuchsbau? Ich jage seit dem Sommer hier, und manches konnte ich erst im Schnee sehen und verstehen. Einiges wird im Sommer wieder anders sein, wenn andere Flächen Nahrung bieten und Raps und Mais auf den Feldern stehen, aber spätestens im nächsten Winter helfen mir die Spuren, die der „weiße Leithund“ für mich sichtbar gemacht hat.

Die braun-weiße Jagdhündin hatte das alles dank ihrer Nase schon viel früher kapiert. Ich glaube sie ist froh, dass ich zumindest einen Teil von dem, was sie mir schon seit Monaten zeigt, endlich begriffen habe…

 

Spuren von Rehen im Schnee Spuren von Sauen im Schnee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Über mich:

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Ich bereite hier ausschließlich Wild zu: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben – und zeigen.

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