Reh mit Knoblauchs-Rauke

AllgemeinBeilagenWilde Pflanzen
So dünn wie möglich, so dick wie nötig.
Teig ausrollen

Die Bärlauchzeit ist bei uns vorbei. Ein bisschen schade, aber dafür wächst jetzt die Knoblauchsrauke. Wie der Name schon sagt, ist auch sie würzig wie Knoblauch, schmeckt dabei aber viel feiner und zarter als Bärlauch. Und sie wächst fast überall, wenn man nur ein bisschen die Augen aufmacht.

Neulich gab es schon Bärlauch-Spätzle, jetzt habe ich Knoblauchsrauken-Kräuternudeln gemacht, ganz ohne Nudelmaschine. Beilage der Wahl war mal wieder Reh – ab dem ersten Mai wird wieder gejagt, der Gefrierschrank muss leer werden…

______________________________________________________________________________________________________
Eine gute Handvoll Raukenblätter
150 g Mehl
50 g Grieß
zwei Eier

Die Raukenblätter fein hacken und mit Mehl, Grieß und Eiern vermischen. Den Teig mit bemehlten Händen mindestens fünf Minuten kneten, für eine halbe Stunde ruhen lassen. Den Teig in zwei oder drei Kugeln teilen und mit dem Nudelholz auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen.

irgendwo zwischen Tagliatelle und Bandnudeln.

Den ausgerollten Teig zusammenrollen und die Rolle quer in Steifen schneiden. Die Spiralen wieder entrollen und für einige Minuten in kochendes Salzwasser geben – wenn sie aufschwimmen, sind die Knoblauchsraukennudeln fertig.

 

Rehsteak, aus dem Rücken oder der Keule
drei Frühlingszwiebeln
Olivenöl
saure Sahne
Salz, Pfeffer, evtl. Muskat

Das Rehsteak von beiden Seiten scharf anbraten und bei 100° für zehn Minuten auf den Rost in den Backofen legen. Währenddessen die Frühlingszwiebeln in schmale Ringe schneiden und in dem Olivenöl dünsten, Sahne und Nudeln dazugeben und abschmecken. Das Steak in schmale Streifen schneiden und unter die Nudeln mischen.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Previous
Feuer, Wild, kein Schnick-Schnack
Next
Waldmeister-Sirup

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: zarte Rehsteaks, kerniges Wildschweingulasch oder Burger mit selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige  manchmal auch die vielleicht weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.

„Ich esse, also jage ich“

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und über die unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben:

Ich esse also Jage ich, Buch, Fabian Grimm, Haut-gout.de, Vom Jäger zum Vegetarier, Cover
LinkedIn