Steak Re(h)dang

RezepteSchmorfleisch

Indonesisches Rehgeschnetzeltes.

Wild asiatisch zu zubereiten ist eine tolle Abwechselung zu den schweren, rotweinlastigen Zubereitungsarten die in Deutschland traditionell verwendet werden. Wildbret ist eben auch »nur« Fleisch, und entsprechend vielseitig, es muss nicht immer  mariniert werden…
Schon vor einigen Jahren hatte ich mir ein kleines Kochbuch aus Indonesien mitgebracht. Dort wird für dieses Rezept Rind verwendet, es schmeckt aber mit Reh hervorragend!
Das Geschnetzelte habe ich aus der Keule geschnitten, da es aber lange geschmort wird kann auch die Schulter verwendet werden.

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1 kg Reh, in Würfeln (ich habe eine Kitzkeule genommen)
1-2 Zwiebeln, gehackt
3-4 Knoblauchzehen, gehackt
1 EL Ingwer, gehackt
4 rote Chilies, gehackt
100 ml Wasser oder Fond
2 TL Koriander, gemahlen
2 EL Tamarindensauce
1 EL Kurkumapulver
1 Halm Zitronengras
500 ml Kokosmilch

Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili mit Wasser/Fond pürieren.
Gewürze dazu, und mit Fleisch und Kokosmilch vermischen.
Aufkochen und 1 Stunde offen köcheln lassen, dabei öfter mal umrühren.
Nochmal 30-60 min bei kleiner Hitze ziehen lassen, oft umrühren.
Zitronengras raus und fertig, es gab Basmatireis und frischen Koriander dazu.

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Rehwild

Grimms Wildkochbuch

Fünfzig Rezepte sind für mein ersten Kochbuch zusammengekommen, acht Tiere werden zubereitet – trotzdem ist es ein bisschen mehr als ein Kochbuch: Wenn ich ein Stück Fleisch aus dem Gefrierschrank nehme, erinnere ich mich genau daran, wo es herkommt. Bei jeder Art findet sich deshalb neben den Rezepten auch ein ausführlicher Text zu dem Jagderlebnis hinter dem Fleisch.

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: Rehsteaks,  Wildschweingulasch oder Burger aus  selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige manchmal auch die weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.

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