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Holunder-Blüten-Sirup

BeilagenWilde Pflanzen

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Solange der Holunder blüht, der Bock nur faul darnieder liegt.
Die Rehe habe ihre Reviere bereits aufgeteilt und sind damit beschäftigt, irgendwo im Busch zu sitzen und zu äsen – man sieht kaum mal eines. Statt jetzt im Wald auf die »unsichbaren« Rehe zu warten, nutze ich die Zeit der Holunderblüte lieber, um Bier (mit Ploppverschluss!) zu trinken und Sirup zu kochen.

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ein kg braunen Zucker
zwei kg weißen Zucker
eine unbehandelte Zitrone
viele Holunderblüten
leere Bierflaschen mit Bügelverschluss

 

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Eine große Schüssel voll Holunderblüten sammeln und die darauf sitzenden Insekten entfernen (so gut das eben geht).
Die Zitrone schneiden und zu den Blüten geben und mit zwei Litern Wasser bedecken. Damit auch wirklich alle Blüten untertauchen und ihr Aroma abgeben, mit einem Teller beschweren und ein bis zwei Tage ziehen lassen. Danach Zitronenscheiben und Blüten absieben und den Zucker zu dem aromatisierten Wasser geben und aufkochen.

Jetzt kommen die Bierflaschen ins Spiel (wer nicht vorgearbeitet und Pfand gesammelt hat, trinkt an dieser Stelle bitte mindestens sechs Halbe und spült sie anschließend aus): Der Sirup wird kochend abgefüllt und der Deckel sofort verschlossen. Die heisse Flüssigkeit sterilisiert die Flasche und beim Abkühlen bildet sich ein Unterdruck, der den Deckel sicher verschließt.
Den fertigen Sirup kann man mit Mineralwasser mischen, zum Salat geben – oder man kann Reh zum Grillen darin marinieren… 

 

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Ich esse also Jage ich, Buch, Fabian Grimm, Haut-gout.de, Vom Jäger zum Vegetarier, Cover

Ich esse, also jage ich

Über die Gedanken und Erfahrungen, die mich zu dem Entschluss geführt haben, die Jägerprüfung abzulegen und den unerwarteten Veränderungen, die diese Entscheidung auch für andere Lebensbereiche bedeutet hat, habe ich ein Buch geschrieben

»Ich esse, also jage ich – wie ich vom Vegetarier zum Jäger wurde« ist im Ullstein Verlag.erschienen und für 16 € im Buchhandel erhältlich.

Über mich:

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Ich bereite hier ausschließlich Wild zu: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben – und zeigen.

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