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Reine Kopfsache

InnereienRezepte

Hirn essen, Gehirn Reh, Rehbock, Gehirn essen, selbst versorgen, Selbstversorger, Wild, Wildbret, Wildfleisch, Jagd, Jäger, Jäger und Sammler, Wildbret, Ethische Ernährung, Haut gout, Fabian GrimmEs gibt Menschen, die essen kein Fleisch. Es gibt Menschen, die essen Fleisch, aber keine Innereien. Es gibt auch Menschen die essen Innereien, aber Hirn wird heute wirklich nur noch sehr selten gegessen. Zum einen liegt das daran, dass es von Schlachttieren kaum zu bekommen ist, seit der BSE-Fälle vor einigen Jahren gehört Rinderhirn zum sogenannten »Konfiskat« und muss verbrannt werden. Zum anderen gibt es aber auch eine gewisse Scheu Gehirn zu essen. Der Sitz der Gedanken, der Seele, das Rechenzentrum – so etwas essen doch nur Zombies!? Als Jäger bin ich regelmäßig damit konfrontiert, ein ganzes Tier zu verwerten. Entscheide ich mich, ein Teil nicht zu verwerten, muss ich wegschmeißen. Ich kann es nicht einfach im Supermarktregal liegenlassen, damit es jemand anderes kauft. Und deshalb habe ich auch das Hirn meines ersten Rehbocks in dieser Jagdsaison zubereitet.
Weil es mir sehr gut geschmeckt hat, habe ich noch
ein anderes Rezept ausprobiert und Gehirn paniert.
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ein Rehgehirn
ein Ei
eine halbe Zwiebel (gewürfelt)
Petersilie oder Schnittlauch

Hirn essen, Gehirn Reh, Rehbock, Gehirn essen, selbst versorgen, Selbstversorger, Wild, Wildbret, Wildfleisch, Jagd, Jäger, Jäger und Sammler, Wildbret, Ethische Ernährung, Haut gout, Fabian GrimmDen Schädel aufsägen und das Gehirn mit einem Löffel herausnehmen und es anschließend für einige Stunden in klarem Wasser wässern (im Kühlschrank). Das Wasser abgießen, das Hirn vorsichtig abwaschen, in kleine Würfel schneiden und mit dem Ei verrühren. Die Zwiebelwürfel in etwas Öl anbraten bis sie glasig ist, Ei und Hirn dazugeben und wie ein Rührei anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gehackter Petersilie auf einem Butterbrot anrichten.

Sehr Lecker.

 

 

 

 

 

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Portrait Fabian Grimm
Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel. Töten und ausnehmen, zerteilen und zubereiten kann ich noch als Einheit erleben. Ich verwerte ausschließlich Wild, egal ob Fleisch oder Fisch: Das hat mit Freude am Selbermachen zu tun, mit ehrlicher, regionaler Ernährung, und vor allem mit Tieren, die ihre Bedürfnisse und Instinkte in Freiheit ausleben konnten.

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