Der neue in der Küche

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Pilze sammeln ist einfach: Man nimmt nur die mit, die man kennt. Zunächst bleiben so natürlich fast alle Pilze stehen und die Pfanne leer – es gilt also dazuzulernen. Ich versuche jedes Jahr ein paar neue Pilze in mein Repertoire aufzunehmen, am liebsten natürlich welche, die ungiftig und genießbar sind.

Diesen Herbst ist der Semmelstoppelpilz das erste mal in die Küche gewandert und hat zusammen mit Hackfleisch vom Reh und Tomaten eine dicke Zucchini aus dem Garten der Nachbarn (geschenkt, nicht geklaut) bereichert. Der Pilz ist sehr häufig, sehr leicht zu bestimmen und sehr, sehr lecker – willkommen an Bord, hydnum repandum!

 

 

eine Zwiebel, gewürfelt
eine Knoblauchzehe, gewürfelt
zwei EL Olivenöl
einige Semmelstoppelpilze, in Scheibchen
zwei Chilischoten
400 g Hachfleisch vom Reh
(Schulter, Hals, Hachse oder Bauchlappen)
drei Tomaten, gehäutet, entkernt und gewürfelt
eine große Zucchini
frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, Basilikum…)
eventuell Schafskäse oder Mozarella

Zwiebel und Knoblauch in dem Olivenöl bei kleiner Hitze anbraten, nach einigen Miuten Pilze und Chilies dazugeben und auch das Hackfleisch mitbraten bis es grau und krümelig wird. Zuletzt die Tomatenwürfelchen dazugeben und mit den Kräutern und etwas Salz abschmecken.

Die Zuchhini halbieren und mit einem Löffel aushöhlen, die Hackfleischsauce einfüllen und eventuell mit Käse belegen, dann für eine halbe Stunde bei 200° backen.

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Drei Bücher zu den Themen Wild und Jagd habe ich mittlerweile veröffentlichen dürfen: eines darüber, warum ich zur Jagd gehe, ein zweites darüber, wie man ein Reh verarbeitet und als drittes ein Wildkochbuch. Diese  Bücher können auch direkt über mich bezogen werden – jeder Bestellung liegen zwei kostenlose Wildbret-Poster bei und auf Wunsch kritzle ich auch gerne auf die erste Seite

Ich bin Fabian Grimm, herzlich wilkommen auf meinem Blog. Als Jäger verarbeite ich Tiere vom Lebewesen zum Lebensmittel.
Auf dieser Seite präsentiere ich meistens die Ergebnisse: Rehsteaks,  Wildschweingulasch oder Burger aus  selbstgemachtem, wildem Hackfleisch – und zeige manchmal auch die weniger schönen Schritte auf dem Weg dorthin. Es geht um die Freude am draußen sein, um den Spaß am Selbermachen, um ehrliche, regionale Ernährung und vor allem um Tiere, die so leben können, wie sie es selbst für artgerecht halten.